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10 wissenschaftlich bewiesene Wege, wie man seine Kinder glücklicher erzieht

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Positiv bleiben, scherzen, aber auch streiten machen eine gute Kindererziehung aus

Bei all den Tipps und Tricks über die richtige Kinder-Erziehung kann man leicht den Überblick verlieren. Woher weiß man überhaupt was richtig für sein Kind ist? Um eure Kleinen zu glücklichen Menschen zu machen, haben wir wissenschaftlich belegte Erziehungsmethoden für euch zusammengestellt.

Es gibt zehn Wege, wie das funktionieren kann – und alle sind wissenschaftlich bewiesen:

1
Positiv bleiben
Das ist wohl nichts Neues: Eltern, die negative Gefühle gegenüber ihren Babys ausdrücken, werden später oft mit aggressiven Kindern und Jugendlichen zu kämpfen haben. Und das ist doppelt schlimm, denn Kinder, die im Alter von fünf Jahren bereits durch ihr aggressives Verhalten auffallen, behalten diese Muster meist ihr Leben lang. Wenn ihr das nächste Mal so richtig wütend seid, dann versucht euch davon frei zu machen. Auf lange Sicht wird es euch das Leben erleichtern.
2
Scherzt viel
Da kommen wir schon zu Punkt 2. Forschungsergebnisse haben belegt, dass Kinder, die viel mit ihren Eltern lachen, ein besseres Sozialleben entwickeln. Wenn Eltern viel scherzen, werden ihre Kinder kreativer, finden leichter Freunde und können besser mit Stress umgehen. Also spielt öfter mal den Hofnarren – eure Kinder werden es euch danken.
3
Streitet euch auch mal
Genauso wichtig wie das Herumalbern ist auch das Streiten. Klar, motzende Teenager sind alles andere als angenehm. Aber wenn euch eure Kinder Kontra geben, habt ihr alles richtig gemacht. Denn je lieber eure Teenies diskutieren, desto einfacher fällt es ihnen unter Gleichaltrigen ihre Meinung zu verteidigen. Kinder, die das können, werden seltener Opfer des Gruppenzwangs.
4
Fördert euer Selbstwertgefühl
Alle Eltern haben Angst, Dinge bei der Erziehung falsch zu machen und ihren Kindern damit zu schaden. Aber lasst euch nicht verunsichern. Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass es sehr wichtig für Kinder ist, ein gutes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Die Fähigkeit mit Herausforderungen umgehen zu können und sein eigenes Engagement schätzen zu können, führt zu einem gesunden Selbstbewusstsein. Seid ein gutes Vorbild für eure Kleinen – sie werden es euch gleich tun.
5
Achtet auf eure eigene Psyche
Wenn ihr denkt, ihr könntet unter Depressionen leiden, sucht euch Hilfe. Nicht nur für euch selbst, sondern auch euren Kindern zuliebe. Wissenschaftler haben erforscht, dass deprimierte Mamas mit dem Muttersein kämpfen und sogar die Schreie ihrer Babys ausblenden. Den Stress unter dem sie leiden geben sie außerdem unbewusst an ihren Nachwuchs weiter. Trotzdem sind die Forscher zuversichtlich, dass auch Eltern mit psychologischen Problemen gute Erziehungsarbeit leisten können.
6
Versucht nicht, perfekt zu sein
Niemand ist perfekt – also quält euch nicht damit Eltern des Jahres werden zu wollen. Eine Studie hat ergeben, dass junge Eltern, die unbedingt alles richtig machen wollten, sich dermaßen unter Druck setzten, dass sie unter enormem Stress litten. Dieser Stress wiederum hat eine negative Auswirkung auf die Kleinen. Also schaltet einen Gang runter - je entspannter ihr seid, desto entspannter sind auch eure Kids.
7
Lasst sie ziehen
Auch wenn es euch schwer fällt: Gebt euren Kindern die Freiheiten, die sie brauchen. Spätestens wenn sie so weit sind, das Nest zu verlassen, werden sie euch danken. So haben Untersuchungen gezeigt, dass Kinder, die von strengen sogenannten ‚Helikopter-Eltern‘ erzogen wurden, öfter ängstlich und weniger offen für neue Erfahrungen sind, wenn sie bespielweise an die Uni gehen.
8
Mütter, kümmert euch um eure Söhne
Eine enge Mutter-Sohn-Beziehung kann dabei helfen, dass Jungs nicht so wütend werden. Eine herzliche und emotionale Bindung mit Mama soll dazu führen, dass Jungen im Teenie-Alter zu weniger Verhaltensauffälligkeiten neigen. Außerdem haben eure Söhne im Erwachsenen-Alter ein glücklicheres Liebesleben führen.
9
Kümmert euch um eure Partnerschaft
Eltern sollten darauf achten, dass sie ihre Ehe oder Partnerschaft nicht vernachlässigen, wenn plötzlich ein Baby das Duo zu einem Trio erweitert. Eine instabile und unglückliche Partnerschaft der Eltern kann weitreichende Folgen auf Kinder haben. So ergab eine Studie, dass Kinder deren Eltern sich oft stritten oder sich trennten, öfter unter Schlafstörungen litten.
10
Jedes Kind ist anders
Beharre nicht auf strikte Regeln in der Erziehung. Jedes Kind ist anders – also passt auch nicht jede Form der Erziehung zu jedem Kind. Tatsächlich ist es so, dass Kinder von Eltern, die ihren Erziehungsstil an die Persönlichkeit ihres Nachwuchses anpassen, nur halb so oft unter Ängsten und Depressionen leiden, wie Kinder von strikteren Eltern.
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