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9 Wege, wie Du dein Krebs-Risiko senken kannst

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Mit diesen Dingen kann das Krebs-Risiko ganz einfach reduziert werden

Er schleicht sich meist unbemerkt an – doch die Diagnose trifft einen dann mit voller Wucht: Krebs. Doch wir haben es selbst in der Hand, wie hoch unser Krebs-Risiko ist. Wenn wir bestimmte Dinge beachten, können wir unser Krebs-Risiko gewaltig senken.

Und das senken dieses Risikos ist mehr als ratsam: Nach Herz-Kreislauferkrankungen sind die bösartigen Tumore die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Fast jeder Zweite erkrankt mittlerweile im Laufe seines Lebens an Krebs.

Doch was viele nicht wissen: Laut Statistiken ließe sich die Erkrankung in rund 40 Prozent der Fälle vermeiden. Wir alle müssten die Risiken nur ernst nehmen und unseren Lebensstil entsprechend anpassen.

Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen, gibt es so einige Dinge in unserem Lebensstil, die wir tun können, um unser Krebs-Risiko zu senken:
 

1
Körpergewicht reduzieren
Ja, es ist lästig und verlangt viel Disziplin. Aber wer immer ein kleines Fettpölsterchen mit sich herumträgt, sollte sich dringend darum kümmern. Fünf Kilo weniger auf der Waage reichen schon, um das Krebs-Risiko signifikant zu reduzieren. Denn laut einer Studie des ‚World Cancer Research Fund International‘ erhöht Übergewicht das Risiko für elf unterschiedliche Krebsarten.
2
Bewegung
Wer ständig in Bewegung bleibt und aktiv Sport treibt, nimmt nicht nur ab, sondern verbessert auch seinen Hormonspiegel. Das ist vor allem für Frauen von Vorteil, denn so wird das Brust und Gebärmutterkrebs-Risiko reduziert, berichtet Prof. Peter Johnson der University of Southampton. Außerdem verdauen wir dabei schneller und die im Essen enthaltenen Stoffe haben weniger Chancen, Entzündungen im Darm zu verursachen. Die begünstigen nämlich die Entstehung von Krebszellen.
3
Abstinenz
Keine Sorge, ganz auf Alkohol müsst ihr nicht verzichten. Aber mehr als ein Glas pro Tag sollte man in jedem Fall vermeiden. Große Mengen Alkohol begünstigen insbesondere Magenkrebs. Schuld daran ist der sogenannte Acetaldehyd. Bei einer hohen Konzentration kommt es zur Dehydrierung und die Zellen vermehren sich leichter, weiß Prof. Linda Bauld der University of Stirling.
4
Nicht rauchen
Bundesweit sei Rauchen für etwa jeden fünften Krebsfall verantwortlich, warnt Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Bei Lungen-, Rachen-, Speiseröhren- und Blasenkrebs sei der Anteil sogar noch viel höher. Entscheidend sei, dass Rauchen nicht nur einen selbst, sondern auch andere betreffe. Allein in Deutschland würden jährlich 3000 Menschen durch Passivrauchen an Krebs sterben.
5
Probiotischen Joghurt essen
Die darin enthaltenen Bakterien regulieren unsere Darmflora und das wiederum senkt unser Krebs-Risiko. Auch Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Salat, Getreide und Sauerkraut helfen die Darmflora zu unterstützen.
6
Ballaststoffreiche Vollkornprodukte
Auch diese sollten unbedingt auf dem Speiseplan stehen. Sogar mindestens fünf Portionen pro Tag. Das beugt ganzen 14 Krebsformen vor!
7
Aspirin
Kaum zu glauben, aber wer über fünf Jahr täglich eine Aspirin schluckt (auch ohne Kopfschmerzen zu haben), verringert sein Krebs-Risiko. Dadurch würden sich Krebszellen nicht so leicht in unserem Gehirn verbreiten. Laut Studien träfe dies auch auf Dickdarm- und Darmkrebs zu. Aber Vorsicht: Aspirin hat eine blutverdünnende Wirkung und birgt dadurch auch Risiken. Diese Vorbeugungs-Methode sollte also vorher mit einem Arzt besprochen werden.
8
Fleisch marinieren
Industriell verarbeitetes Fleisch sollte man unbedingt meiden und möglichst wenig rotes Fleisch essen. Sollte die Lust auf ein saftiges Steak doch zu groß sein, besteht die Möglichkeit es zu marinieren. Legt man das Fleisch vorher in Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum, Salbei oder Majoran ein, senkt es laut einer Studie der Kansas State University den Anteil des krebserregenden Stoffs HCA. Außerdem das Fleisch auf dem Grill nicht verkohlen lassen – schmeckt ja auch nicht ;-)
9
Sonnenschutz
Oberste Regel: Wer Sonnenbrand vermeidet, vermeidet auch Hautkrebs. Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 ist im Sommer also ein Muss. Im Hochsommer sollten wir lieber nur am frühen Morgen oder am späten Abend die Sonne genießen – schließlich braucht unser Körper ja auch Vitamin D.
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