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Tops & Flops

5 Dinge die ihr noch nicht über euren Körper wusstet

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Ohne Magen leben? Positive Schwangerschaftstests bei Männern? Ja, das geht!

Unser Körper beeindruckt uns immer wieder mit Dingen, die wir nie über diesen erstaunlichen Organismus wussten. Hier sind fünf Dinge, die ihr mit Sicherheit vorher nicht kanntet.

1
Wir können ohne Magen leben
Eine Niere spenden? Kein Problem. Aber ohne den Magen leben? Ja, tatsächlich! Auch ohne Magen können wir weiter leben. Im Fall von Magenkrebs beispielsweise entnehmen Ärzte den Magen aus dem Bauch und die Speiseröhre direkt an den Darm an. Dieses Verfahren nennt sich Gastrektomie. Speiseröhre und Darm können nämlich die Verdauungsfunktion fast komplett übernehmen. Patienten dürfen dann aber nur kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, da der Magen als Behälter für die Nahrung dient.
2
Ein Schwangerschaftstest kann auch bei Männern positiv ausfallen
Das ist allerdings kein gutes Zeichen. Schwangerschaftstests reagieren auf das Humane Choriongonadotropin – ein Hormon, das in der weiblichen Plazenta gebildet wird. Dieses Hormon besitzen auch Männer in einer niedrigen Konzentration, da es in den Keimdrüsen im männlichen Hoden gebildet wird. Die Konzentration steigt jedoch schlagartig an, wenn die Hoden von einem Tumor befallen werden. In diesem Fall würde auch ein Schwangerschaftstest positiv ausfallen.
3
Die Bakterien im Körper sind wie ein Fingerabdruck
In unserem Körper läuft ständig eine ganz eigene Evolution ab. Die unzähligen Bakterien, die sich darin befinden, entwickeln sich ständig weiter und verändern ihre DANN, um sich besser an unserem Körper anzupassen. So sprechen Wissenschaftler von einem „bakteriellen Fingerbadruck“. Forscher der University of Colorado haben das in einem Experiment nachgewiesen. Sie konnten die Computertastaturen von mehreren Probanden anhand der dort hinterlassenen Bakterien ihrer Finger den passenden Personen zuweisen.
4
Der Urmund entwickelt sich gar nicht zum Mund
Ganz im Gegenteil. Wenn sich im Mutterleib ein Embryo bildet, entsteht zunächst der Urmund. Dieser heißt so, weil sich bei den meisten Tieren daraus später tatsächlich der Mund bildet. Beim Menschen hingegen wölbt sich der Urmund immer weiter ein und bildet den Darm. Der eigentliche Mund entsteht erst später und bricht an der gegenüberliegenden Seite aus dem Embryo.
5
Wenn wir vor Scham erröten, errötet auch der Bauch
Meist verrät uns unser Gesicht, wenn wir uns schämen oder eine schlechte Lüge erzählen. Medizinisch steckt hinter dieser Reaktion ein Stresszustand. Die Muskeln bereiten sich auf eine Aktivität vor und erhöhen unsere Körpertemperatur schlagartig. Da der Körper wieder abkühlen will, wird das erhitzte Blut in die Gegenden geleitet, die gut durchblutet sind und durch Umgebungsluft schnell abkühlen. Das betrifft unser Gesicht, aber auch unseren Bauch, da auch die inneren Organe abkühlen wollen.
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