Shakira - "She Wolf"

 

Shakira - "She Wolf"

Der Latino-Star Shakira ist nach dem letzten Studioalbum "Oral Fixation Vol. 2" aus dem Jahr 2005 endlich mit einem neuen Album zurück.

Nach ihrer großen Welt-Tournee begab sie sich schon im Februar 2008 in ihr Studio auf den Bahamas, um sich den neuen Songs zu widmen. Zur Seite standen ihr hierbei Top-Produzenten wie John Hill, Pharrel Williams und Wyclef Jean, der mit ihr schon den Welthit "Hips Don’t Lie" vor drei Jahren performte.

Das Album beginnt mit der ersten Single "She Wolf", einer flotten Elektro-Pop-Nummer, bei der Shakira mal hechelt, mal wie ein Wolf heult. Die Single gibt es auch - in Form von "Loba" – für all ihre lateinamerikanischen Fans in einer spanischen Version. Vor allem das Video, in dem Shakira leicht bekleidet in einem Käfig tanzt, sorgte im Voraus schon für viel Gesprächsstoff.

Und so verwundert es nicht, dass "She Wolf" in sieben Ländern auf Anhieb die Spitze der Charts erklomm, während sich Shakira hierzulande mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste.

Elektronisch, tanzbar und sehr Dance-lastig geht es auf dem Album auch weiter. "Did It Again" beginnt mit einem fetten Beat und steigert sich im Refrain mithilfe von tollen Synthesizern in eine verdammt gute Dance-Nummer.

Auch "Why Wait" – ergänzt durch orientalische Klänge - rudert musikalisch in eine ähnliche Richtung. Bei diesen Songs sehnt man sich regelrecht nach einem Dancefloor.

Shakira hält das flotte Tempo von Anfang bis Ende durch: Wer nach all den Beats und Synthesizern auf eine Ballade wie im Stil von "Underneath Your Clothes" hofft, der hat sich verschätzt. Einzig "Gypsy" lässt es ein wenig entspannter zugehen und überzeugt durch glänzend arrangierte Folk-Einflüsse.

 

Der Mix aus Dance-Elementen und traditionellen orientalischen Einflüssen ist der Grammy-Preisträgerin auf ihrem dritten englischsprachigen Album gut gelungen: "Es war ein klangtechnisches Experiment", erklärt die 32-jährige Shakira. „Ich wollte Elektronik, Beats und Synthesizer ausprobieren und begann auch Folkmusik aus anderen Ländern zu studieren“.

Einziger Wermutstropfen: De facto haben es nur neun neue Songs auf das Album geschafft, da drei der insgesamt zwölf Tracks spanische Versionen sind.

Joschka Metzinger,
Musikredaktion

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