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Mit "In A Perfect World" schafft Keri Hilson eines der spannensten Debütalben der letzten Jahre. Schon in jungen Jahren zeichnete sich ihr großes Talent ab. So gewann sie etliche Nachwuchswettbewerbe in ihrer Heimat Atlanta und ihr Klavierlehrer war von ihren Songwriter Qualitäten so beeindruckt, dass er sie schon als Teenager mit in ein Studio nahm, wo sie die Abläufe kennen lernen konnte.
Dass sie ständig neue Melodien vor sich hinsummte, brachte ihr in ihrem Freundeskreis den Spitznamen "Keri-okey" ein, den sie auch heute noch unter alle ihre Werke setzt. Mit wie viel Leidenschaft und Entschlossenheit die Dame aus Atlanta bei der Sache ist, zeigte sich schon, als sie noch nicht mal ein richtiger Teenager war: Während sie in der Schule Theater spielte und in ihrer Heimatstadt einen Talentwettbewerb nach dem anderen gewann, brachte Keri sich schon mit zwölf Jahren bei, wie man Songs schreibt. Schnell wurde ihr klar, "dass Musik mehr sein könnte als irgendein Hobby. Allerdings wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, dass es Leute gibt, die mit Produktionen und Songwriting ihr Geld verdienen, dass es ein richtiger Job sein könnte."
Bereits als 18-Jährige leitete sie Aufnahmesessions, als Toningenieurin. In dieser Zeit traf sie dann den Produzenten Polow da Don, der sie schließlich mit dem wohl augenblicklich angesagtesten und erfolgreichsten Produzenten zusammenbrachte, Timbaland. Mit diesen beiden Erfolgsgaranten, produzierte sie ihren 18 Track starken Erstling.
Auf "In A Perfect World" finden sich noch weiter illustre Gäste, wie Akon, Keyshia Cole und Ne-Yo. In Amerika nun schon ein Superstar, startet die junge Amerikanerin jetzt auch bei uns voll durch.
Mit ihrer dritten Single "I Like" steht sie nun schon seit zwei Wochen an der Spitze der Charts. Mit zu verdanken, hat sie diesen Erfolg auch der Tatsache , dass sich der Song auf dem Soundtrack von Til Schweigers "2Ohrküken" befindet.
Auf "In A Perfect World" entwirft Keri Hilson eine Welt, in der Musik das sein kann, was sie ist: Musik nämlich. Ohne Schubladen oder Scheuklappen. Denn Keri will auf jeden Fall verhindern, dass sie in irgendeine Kategorie gedrängt wird:
"Ich will stattdessen selbst ein Referenzpunkt sein. HipHop ist heutzutage Pop; Pop ist HipHop. Die Musik hat sich verändert; und sie verändert sich weiterhin. Ich will im Zentrum dieser Entwicklungen stehen. Ich will eine Ursache sein, kein Resultat davon."
Alles in allem ein sensationelles Debüt. Von dieser Dame, die sich definitiv in eine Reihe mit Lady Gaga und Katy Perry stellen kann, werden wir noch einiges hören.
Claus-Peter Rückert,
Musikredaktion
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