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Im Sommer 2003 gründeten sich Revolverheld in einem Proberaum in Hamburg. Noch unter dem Namen "Manga" probten sie dort ihre ersten Songs. Im Herbst 2004 benannten sich dann in "Tsunamikiller" um. Aber - wegen des Tsunami-Unglücks Ende 2004 war der Name dann nicht mehr ganz so angebracht und es entstand "Revolverheld". Dabei bliebs dann auch.
Die Hamburger starteten Vorbands der Donots oder von Silbermond bevor sie schließlich 2005 ihren ersten Plattenvertrag erhielten. mit ihrer ersten Single "Generation Rock" erreichten sie aus dem Stand Platz 10 der Charts.
Im Mai 2006 bekamen sie schließlich die "Goldene Schallplatte" für die LP Revolverheld und beim Bundesvision Songcontest schafften sie mit der Single "Scheiß auf Freunde bleiben" immerhin Platz 2.
Nach der EM-Single "Helden 2008", die in den Single-Charts fast Platz 1 erreichte, zogen sich Revolverheld etwas vom Rampenlicht zurück, um an den Songs für ein neues Album zu schreiben.
Das Ganze dauerte zwei Jahre. Dafür ist "In Farbe" auch das "…beste Revolverheld-Album ever!", so die Band selbst.
Die Lieder sollen laut Sänger Johannes Strate alle gute Stimmung und Freude am Leben vermitteln.
"Inhaltlich ging es uns darum, einen positiven und optimistischen Blick auf uns und die Welt da draußen in die Songs zu packen. Wir glauben trotz der allgemeinen schlechten Stimmung und Newslage immer noch daran, dass man gerade jetzt Träume haben muss und viel erreichen kann, wenn man es nur will und dafür lebt…"
Die Single "Spinner" ist bereits ein Ohrwurm. Noch bessere Chancen, die Charts zu stürmen, hat sicher der Track "Darf ich bitten": griffige Sounds, unterlegt mit satten Electro- Beats. Grundsätzlich merkt man aber allen Tracks an, dass Revolverheld vom wahren Leben singen und stilistisch wie textlich noch vielfältiger als ohnehin schon geworden sind.
Anne Ferch,
Musikredaktion
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