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London kommt nicht zur Ruhe: Minivan fährt in Menschenmenge

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Offenbar waren Besucher einer Moschee im Finsbury Park das Ziel

Die britische Insel kommt in den letzten Wochen einfach nicht zur Ruhe. Wieder gab es einen Zwischenfall in London. Ein weißer Minivan hat jetzt vor einer Moschee im Finsbury Park mehrere Menschen angefahren. Ein Mensch stirbt, acht weitere werden verletzt. Auch ein Verdächtiger wurde bereits festgenommen.

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Die Anti-Terror-Einheit hat die Ermittlungen übernommen und werde auch als Terror-Angriff eingeordnet, so Premierministerin Theresa May. Im Laufe des Tages solle es dazu noch eine Sondersitzung geben. Der Londonder Bürgermeister Sadiq Khan schrieb derweil über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Die Londoner Polizei ist nach einem fürchterlichen Terroranschlag auf unschuldige Menschen in Finsbury Park im Einsatz.“

War der Angreifer nicht alleine?

Unterdessen berichtet die Daily Mail, dass es neben dem Fahrer zwei weitere Angreifer gegeben habe. Laut Augenzeugenberichten seien diese nach der Tat geflüchtet, nachdem der Wagen zum Stehen kam.

Der Britische Rat der Muslime berichtet, dass das Ziel des Angriffs Besucher einer Moschee gewesen seien. Der weiße Minivan habe die Gläubigen angefahren, als sie die Moschee im Londoner Stadtteil Finsbury Park verließen. Mehrere Menschen haben nach dem Stillstand des Fahrzeugs einen Mann umringt, der der Fahrer des Autos gewesen sein sollen.

Richtete sich der Angriff gegen Muslime?

Der Britische Rat der Muslime vermutet einen Angriff gegen muslimische Gläubige und schreibt via Twitter, dass "der Täter von Islamhass motiviert gewesen" sei. Seit den Anschlägen auf die Vereinigten Staaten am 11. September 2001 wurde die Moschee mehrere Jahre mit einer extremistischen Ideologie in Verbindung gebracht. Schließlich wurde sie geschlossen und neu organisiert.

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