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Rhein-Neckar-Löwen

Den Gegner überrollt

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Rhein-Neckar Löwen feiern in ihrem ersten Bundesliga- Heimspiel des Jahres Kantersieg gegen den TBV Lemgo

Die Rhein-Neckar Löwen sind mit einem deutlichen Sieg in die zweite Saisonhälfte der Handball- Bundesliga gestartet. Im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause behielt das Team von Nikolaj Jacobsen gegen den TBV Lemgo klar die Oberhand- gewann am Ende mit 38:17. Erfolgreichste Werfer der Löwen vor 7034 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena waren Patrick Groetzki und Andy Schmid mit jeweils fünf Treffern. Torhüter Andreas Palicka glänzte in der ersten Halbzeit mit einer Quote von fast 80 Prozent.

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Die Rhein-Neckar Löwen haben ihre weiße Heimweste in der Bundesliga gewahrt. Auch im zehnten Heimspiel der Saison verließ der amtierende Meister die Mannheimer SAP Arena als Sieger, mit einem 38:17 (23:4) gegen den TBV Lemgo gelang dem Team von Trainer Nikolaj Jacobsen ein Start nach Maß in die Restserie der Handball- Bundesliga. Zudem festigten die Löwen damit ihren ersten Tabellenplatz

Die Partie gegen die immerhin als Tabellenneunter angereisten Ostwestfalen war bereits nach der ersten Viertelstunde entschieden, denn zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber bereits 14 Tore erzielt und keinen Gegentreffer zugelassen- ein Zwischenstand mit Seltenheitswert bei einer Bundesligabegegnung. Grundlage für diesen fulminanten Auftakt war die fokussierte Deckungsarbeit des amtierenden Meisters im Zusammenspiel mit einem bestens aufgelegten Keeper Andreas Palicka, für den bis zur 21. Minute eine sensationelle Quote von 90 Prozent zu buche stand. Dadurch konnten die Löwen den Ball immer wieder schnell nach vorne bringen und legten nach knapp 7 Minuten auf 5:0 vor- erste Auszeit Lemgo. Doch das Time Out von Gästecoach Florian Kehrmann brachte nicht den erwünschten Effekt- die Hausherren kamen weiter zu Ballgewinnen und zeigten sich im Abschluss kaltschnäuzig. So dauerte es keine fünf Minuten, bis die zweite grüne Karte von Lemgo auf dem Zeitnehmertisch landete- beim Stand von 9:0. Die Ostwestfalen versuchten nun mit dem siebten Feldspieler in die Partie zu finden, doch auch dies gelang nicht. Mit zwei Treffern ins verwaiste TBV- Gehäuse erhöhten die Löwen auf 11:0, Gudjon Valur Sigurdsson und Andy Schmid schraubten anschließend hoch auf 14:0.

In der 17. Minute dann ein kleiner Mitleidsapplaus von den 7034 Zuschauern für die Gäste, Christoph Theuerkauf erzielte das erste Tor für Lemgo, doch bis zur Pause blieben die Gäste nicht mehr als Statisten in einem von starken Löwen dominierten Spiel. Mit einem satten Plus von 19 Toren beendeten die Gelb- Blauen den ersten Abschnitt, die 23:4- Führung nach den ersten 30 Minuten war nach einem Blick in die Statistik sogar schon etwas historisch, denn dies war die höchste Halbzeitführung, die es jemals in der Handball- Bundesliga gab.

Den zweiten Abschnitt konnte Löwen- Coach Nikolaj Jacobsen somit nutzen, um sein Personal auf der Platte durchzuwechseln, doch auch das tat der deutlichen Führung keinen Abbruch. Die Gastgeber behaupteten ihren Vorsprung  und demonstrierten durch das 38:17 am Ende, dass sie zurecht an der Tabellenspitze der Handball- Bundesliga stehen.   

Am Sonntag geht es für die Löwen in der Champions League weiter, im Sportzentrum Harres in St Leon Rot empfangen sie dann den ungarischen Vizemeister Szeged zum elften Spiel der Gruppenphase. 

Interviews

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Kapitän Andy Schmid nach dem 38:17- Kantersieg gegen Lemgo, von Alexander Daub

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Der Sportliche Leiter Oliver Roggisch nach dem 38:17- Kantersieg gegen Lemgo, von Alexander Daub

Rhein-Neckar Löwen:
Palicka (2), Appelgren (n.e.)- Petersson (2), Schmid (5/1), Larsen (2)- Groetzki (5), Sigurdsson (4)- Pekeler (2)- Guardiola (2), Baena (2), Reinkind (3), Tollbring (4/1), Radivojevic (1), Taleski (4), Bliznac, Trost.

Nächstes Löwenspiel:
Sonntag, 11. Februar, 17.00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen- MOL Pick Szeged (Sportzentrum Harres St Leon Rot)

 

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