Ein neues Fußballstadion für den Sportclub Freiburg außerhalb der Stadt wird es nicht geben. Dieses und weitere Ergebnisse einer umfangreichen Machbarkeitssudie präsentierte der SC Freiburg gestern hinter verschlossenen Türen den Freiburger Bürgermeistern.
Radio-Regenbogen-Informationen zufolge wird es kein Stadion jenseits der Stadtgrenzen geben; der Europa-Park in Rust ist damit als möglicher Standort aus dem Spiel. Mehrere Flächen innerhalb Freiburgs sollen jedoch zur Debatte stehen, unter anderem sollen auch die politisch heiklen Themen Flugplatz und Rhodia-Sportgelände nicht ausgeklammert sein. Am wahrscheinlichsten ist jedoch ein qualitativer Ausbau des bestehenden Stadions an der Schwarzwaldstraße mit VIP-Logen und einer Richtung Dreisam zurückversetzten Nordtribüne.
Das Fassungsvermögen würde dann auf 25.000 Besucher beschränkt bleiben. Höhere Einnahmen könnten vor Allem durch VIP-Logen erzielt werden. Aktuell spielt der SC Freiburg in der Bundesliga aufgrund des zu kurzen Spielfeldes mit einer Sondergenehmigung. Künftig geplante 3-D-TV-Übertrageungen bringen eine Verdoppelung des Bedarfs für Kamera-Stellplätze mit sich.
Die jüngst von einer Sportagentur fertiggestellte Machbarkeitsstudie soll erstmals im Rahmen der SC-Mitgliederversammlung am 27. September öffentlich präsentiert werden.

Die aktuelle Nordtribüne im badenova-Stadion - bald schon Geschichte?
Foto: Bicker