Es war ein Krimi mit glücklichem Ausgang für die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Vor fast 20 000 Zuschauern in Belgrad holte sich das Team von Bundestrainer Martin Heuberger den ersten Punkt in der Hauptrunde der Europameisterschaft und dies buchstäblich in letzter Sekunde- kurz vor der Schlusssirene netzte Sven Sören Christophersen in der Partie gegen Serbien ein zum 21:21, damit sicherte der Rückraumschütze von den Füchsen Berlin den Deutschen einen Zähler und das obwohl die DHB-Auswahl praktisch die gesamte Partie über in Rückstand war, zu Beginn der zweiten Halbzeit lagen die Gastgeber sogar mit sieben Toren vorne.
Durch diese erfolgreiche Aufholjagd hat Deutschland nun 5:1 Punkte auf dem Konto und hat nun alle Chancen, sogar das Halbfinale der Europameisterschaft zu erreichen, sowie einen der beiden Plätze für eines der drei Olympia-Qualifikationsturniere. In den weiteren Spielen der Hauptrunde trifft Deutschland auf Dänemark (Montag, 18:20 Uhr) und Polen (Mittwoch, 16:15 Uhr). Löwen-Kapitän Uwe Gensheimer war mit fünf Treffern erfolgreichster Werfer für das DHB-Team, Patrick Groetzki von den Löwen traf viermal ins Schwarze. Auch der dritte Löwe im Team Oliver Roggisch steuerte zwei Treffer zum deutschen Unentschieden bei,der Abwehrchef spielte dazu mit gebrochener Nase.
Deutschland:
Heinevetter, Lichtlein- Hens, Gensheimer (5/3), Roggisch (2), Klein, Pfahl (1), Wiencek, Theuerkauf (1), Glandorf (4), Christophersen (2), Groetzki (4), Sprenger, Kaufmann (2), Haaß