Die Löwen trotzen ihren Verletzungssorgen- Obwohl die Rhein-Neckar Löwen heute in der Balinger Sparkassenarena gerade einmal mit neun Feldspielern aus dem etatmäßigen Kader zum ersten Ligaspiel nach der Winterpause antreten konnten, sicherte sich das Team von Gudmundur Gudmundsson im Landesderby gegen HBW Balingen/Weilstetten letztlich ungefährdet beide Zähler- 30:24 hieß es am Ende für die Badener. Dadurch festigen die Gelb-Blauen ihren fünften Tabellenplatz in der Liga und behalten die Champions-League-Plätze im Blickfeld. Erfolgreichster Werfer der Löwen war Kapitän Uwe Gensheimer mit 13 Treffern.
Den Grundstein für den Erfolg legten die Löwen durch einen starken Beginn in der zweiten Hälfte. Nachdem die Gäste die ersten 30 Minuten nur knapp mit 15:14 für sich entscheiden konnten, präsentierte sich die Gudmundsson-Sieben nach dem Wechsel in der Abwehr präsenter und hatten in Goran Stojanovic einen guten Rückhalt. Dadurch gelangen auch die einfachen Treffer: Mit einem Lauf von 5:1-Toren schraubten die Löwen das Ergebnis bereits bis zur 36. Minute hoch auf 21:15 und dieser Sechs-Tore-Vorsprung sollte auch schon vorentscheidend sein. Balingen steckte zwar nie auf, aber die Badener behielten kühlen Kopf und konnten somit die Führung souverän verteidigen.
Interviews
"Wir wussten, dass man in Balingen nur mit Kampf bestehen kann und diesen Kampf haben wir angenommen." Spielerisch war für Oliver Roggisch in der Partie gegen die Schwaben zwar noch nicht alles optimal, trotzdem hofft er, dass dieser Sieg der Auftakt zu einer erfolgreichen Rückrunde war. Wieso für ihn die Verletzungssituation nicht allzu entscheidend war in diesem Spiel, was seiner Meinung nach ausschlaggebend war für den Sieg und wie es seiner gebrochenen Nase geht, das hören sie in diesem Interview.
"Das war wichtig für uns so zu starten, gerade weil wir momentan angeschlagen sind." Vor der Partie gegen Balingen machte die Verletzungssituation Gudmundur Gudmundsson eine ordentliche Vorbereitung fast unmöglich. Deshalb war der Trainer nach den heutigen beiden Punkten in der Sparkassenarena sichtlich erleichtert. Was den isländischen Coach am Spiel seiner Mannschaft zufrieden stimmte und was er beim anstehenden Europapokal-Spiel in Schweden erwartet, das hören sie hier.
Rhein-Neckar Löwen:
Stojanovic, Fritz (bei einem Siebenmeter/ 24.-30)- Müller (2), Schmid (5), Bielecki (1)- Cupic (6), Gensheimer (13/3)- Mryhol- Roggisch, Gunnarsson, Lijewski (3). Nicht eingesetzt: Herrmann.
Nächstes Löwenspiel:
Samstag, 11. Februar 17.00 Uhr EHF Pokal Achtelfinale (Hinspiel):
Eskilstuna Guif- Rhein-Neckar Löwen (in Eskilstuna/Schweden).