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Alltagstipps

Besser einschlafen mit Schlaf-Apps

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Lösung gegen Einschlafprobleme

Eine Studie der DAK zeigt: immer mehr Baden-Württemberger schlafen schlecht. Fast 80 Prozent der Arbeitnehmer zwischen 35 und 65 Jahren sind betroffen. Das sind 66 Prozent mehr als im Jahr 2009. Mittlerweile leidet auch jeder elfte Arbeitnehmer im Südwesten unter der besonders schweren Schlafstörung Insomnie. Hier haben wir einen guten Tipp: Schlaf-Apps können helfen das eigene Schlafverhalten zu analysieren und zu verbessern.

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Wer Einschlafprobleme hat kann sich beispielsweise mit der App Deep Sleep helfen. Selbsthilfe-Guru Andrew Johnson meditiert einen mit verschiedenen Atem- und Entspannungsübungen in den Schlaf. Problem hierbei ist nur, dass das abendliche Programm nicht variiert und schnell langweilig werden kann. Die App kostet 2,99€ im I-Store. Eine kostenlose Variante liefert die Nature Sound Relax and Sleep App. Sanfte Naturklänge sollen das Einschlafen erleichtern.  Auch bei Sleep Bug App werden Störgeräusche wie Straßenlärm von entspannender Musik entschärft.

Die App Dream On liefert die Möglichkeit selbst auszuwählen was man träumen möchte. Vor dem Schlafen gehen wählt man aus den zahlreichen Vorschlägen einen Traum aus und die App startet das dazu gehörige Geräuschprogramm, das den Traum auslösen soll. Man muss die App jedoch regelmäßig über mehrere Tage nutzten damit sie einen Effekt auf das Schlafen hat und selbst dann ist ein Erfolg beim Schlafen nicht garantiert. Eine Überwachung des Schlafzyklus, der durchschnittlichen Herzfrequenz so wie der Atemfrequenz bietet Beddit an. Zudem wird dokumentiert ob man das Bett verlässt oder schnarcht.  Am folgenden Tag bekommt an dann den Bericht der Nacht zuvor und Tipps zur Schlafoptimierung.  Eine abgespeckte Version liefert die App Snore Clock, die misst ob und wie laut man schnarcht. 

Was den meisten Leuten jedoch zu schaffen macht ist das Aufstehen. Dabei sollen Apps wie Sleep Cycle Alarm Clock und Sleep Time helfen.  Anstatt einer genauen Uhrzeit stellt man vor dem Schlafengehen den Wecker auf ein Zeitintervall z.B. 7:00-7:30. Über Nacht werden dann die Bewegungen und Schlafgeräusche gescannt und ausgewertet. Der Wecker klingelt dann wenn man sich gerade in einer leichten Schlafphase befindet. So fällt das aufstehen leichter. Wer eine nachhaltige Verbesserung des Schlafverhaltens anstrebt, kann auch die Sleep Better App ausprobieren. Hier werden nicht nur Schlafgewohnheiten analysiert sondern auch sportliche Aktivitäten, Ernährungsverhalten und das Traumtagebuch, dass die App enthält. Daraus wird dann der optimale Zeitpunkt ermittelt wann der Wecker klingelt. 

Für Menschen die morgens gar nicht  aus dem Bett kommen gibt es dann noch die Wake N Shake App. Das laute Klingeln wird vom rot auflaufenden Bildschirm unterstützt. Abstellen lässt sich der Wecker nur wenn das Smartphone mehrere Sekunden lang heftig geschüttelt wird.

Experten bezweifeln jedoch den tatsächlichen Nutzten solcher Apps auch wenn die Nutzer häufig von diesen begeistert sind. Gerade bei den Apps, die Messungen der Schlafphasen und des Schlafrhythmus fehle die wissenschaftliche Genauigkeit unter anderem da einige Faktoren nicht berücksichtig werden oder nur ungenaue Informationen geliefert werden. Daher sollte man bei Schlafproblemen vielleicht  eher ein Schlaflabor aufsuchen.

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