Kinder unterm Regenbogen

Samuel aus dem Hochschwarzwald braucht einen Rehabuggy

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Der 14jährige ist mehrfach behindert und will bei Ausflügen mit der Familie dabei sein

Samuel hat einen seltenen Gendefekt. Dadurch ist der Jugendliche mehrfach behindert, in der Entwicklung und im Wachstum verzögert. Sprechen kann er auch nicht. Um mit seinem Umfeld zu kommunizieren, nutzt der Jugendliche einen Talker mit Sprachsymbolen. Die Corona-Situation stellt die Familie zusätzlich vor große Schwierigkeiten.

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Entgegen manchen Prognosen der Ärzte, hat Samuel seine Geburt überstanden. Er hat sich regelrecht in das Leben gekämpft und sogar laufen und essen gelernt, auch wenn das heute noch mehrere Stunden in Anspruch nimmt.

Für seine 14 Jahre ist Samuel ein Leichtgewicht. Gerade mal 22 Kilo bringt er bei einer Körpergröße von 1,20 Meter auf die Waage. Trotzdem strotzt der Junge vor Lebensfreude, Mut und Neugier. Für Freunde und Familie ist er ein Vorbild, sagen seine Eltern. Fremde erleben ihn als einen sehr aufgeschlossenen und herzlichen Jugendlichen, der sofort jeden in seine Arme schließen möchte.
Samuel ist auch sehr feinfühlig, er liebt die Natur, Musik, Ponyreiten, leckeres Essen und das Leben mittendrin in der Familie und unter Freunden.

Besonders schön findet Samuel, wenn sich seine kleine Schwester, die in die 1. Klasse geht, mit ihm spielt. Dann strahlt er über das ganze Gesicht und ist überglücklich. Bei kleinen Ausflügen in die Umgebung ist Samuel wahnsinnig gerne dabei, allerdings kann er nur kurze Strecken laufen. Wenn er nicht mehr will oder kann, setzt er sich einfach auf den Boden. Dann ist das Laufen beendet.

Deshalb wünscht sich Samuel und seine Familie einen speziellen Rehabuggy, der geländegängig ist und eine tiefe Sitzschale hat. Damit könnte Samuel viel öfters bei Familienausflügen dabei sein und auch einmal den Mundenhof in Freiburg besuchen.
 

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