Kinder unterm Regenbogen

Kindergarten Sonnenblume Hockenheim setzt auf Inklusion

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Ein Outdoor Musikgarten für die Kids

Der Integrative Kindergarten Sonnenblume Hockenheim betreut Kinder mit Behinderung und ohne. Die Kinder werden hier auf besondere Weise gefördert. Jetzt wünschen sie sich einen Outdoor Musikgarten.

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Es ist eine fröhliche Stimmung bei den Kindern. Gerade werden sie von ihren Eltern abgeholt und plappern alle wild durcheinander. In der Einrichtung der Lebenshilfe der Region Schwetzingen-Hockenheim e.V. werden zurzeit 88 Kinder betreut. Kinder mit Behinderung und Kinder ohne Behinderung. Begleitet werden Kinder im Bereich körperlich-motorischer Entwicklung, geistiger Entwicklung und Kinder mit sogenannter Erziehungshilfe. Vielfalt wird hier als Bereicherung verstanden, erklärt mir Leiterin Tanja Tischmeyer:

Für uns ist es einfach normal verschieden zu sein.

Und jedes Kind lernt hier voneinander. Zum Beispiel lernen alle Kind Gebärdensprache. Damit wird die Kommunikation untereinander unterstützt, so Tischmeyer. Die Kinder wachsen hier alle miteinander auf. Sie turnen, spielen, backen oder kochen.
 
Outdoor Musikgarten

Jetzt wünschen sich die Kinder einen Outdoor Musikgarten. In dem großen Garten ist nämlich noch reichlich Platz. Und den Platz würden sie gerne mit Instrumenten bestücken. In den sogenannten Klangerlebnisgarten sollen dann spezielle, behindertengerechte Instrumente. Rollstuhlfahrer können den Outdoor Musikgarten gleichermaßen nutzen, wie alle anderen. Zum Beispiel soll ein Xylophon angeschafft werden. Das Instrument sieht aus wie eine Hängebrücke. Mit einem Rollstuhl kann man dann drunter fahren und die Kinder können das Instrument von oben bespielen. Die Idee dazu hatte die Stellvertretende Leiterin Sabrina Frey. Jeder Ton kann willkürlich gespielt werden und trotzdem klingt es immer noch harmonisch, so Frey. Und das wirke sich positiv auf die Kinder aus. Gerade den Kindern mit Autismus, sollen die Instrumente helfen. Denn dadurch, dass sich die Instrumente beruhigend auswirken, hat Frey die Hoffnung, dass sich die verschlossenen Kinder öffnen.

Die Instrumente sollen allein schon durch das Berühren positive Resonanz bei den Kindern hervorrufen. Kinder sollen zur Kommunikation animiert werden. Denn Musik braucht keine Sprache. Alle Kinder können darüber kommunizieren und es ist etwas Gemeinschaftliches.

 

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