Kinder unterm Regenbogen

Vörstetten: Jugendliche der Kinder von "timeout" wünschen sich einen Rückzugsraum

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Sie müssen aufgrund von Problemen getrennt von ihren Familien leben

In ihren Familien gab es viele, schwere Probleme, die nicht gelöst werden konnten. Deshalb wohnen aktuell fünf junge Menschen zwischen 13 und 18 Jahren zusammen in einer Wohngruppe der Jugendhilfeeinrichtung "timeout" in Vörstetten. Sie sagen selbst, dass das der letzte Weg sei, dass sie trotzdem gut in ihr Leben starten können.

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In ihrer Gruppe lernen sie, sich selbst zu organisieren und eigenverantwortlich zu handeln, um nach einiger Zeit auf eigenen Beinen zu stehen, regelmäßig zur Schule oder zur Arbeit gehen zu können. Bei behördlichen Angelegenheiten oder bei dem Umgang mit ihren Eltern erhalten sie Unterstützung.

Aktuell geht es den Jugendlichen besser als beim ersten Lockdown, als alle Schulen geschlossen waren. Der geregelte Alltag mit Schulbesuchen bringt ihnen Struktur und Verlässligkeit, das spiegelt sich in ihrem positiven Verhalten wider. Um sich von schlechten Stimmungen oder Situationen abzulenken, wünschen sie sich einen "Rückzugsraum", in dem sie Sport treiben oder einfach Musik hören können.

"Ein Gruppenraum ist zwar dafür vorhanden, allerdings sieht der nicht sehr einladend aus. Es liegt kein richtiger Boden, die Wände sind schon länger nicht mehr gestrichen worden und die Beleuchtung lässt auch zu wünschen übrig!",
 

sagen alle fünf unisono.

"Wir wollen uns gegenseitig unterstützen und aus dem Raum einen coolen Rückzugsort machen"

Es soll eine Atmosphäre entstehen, in der sie gerne zusammen sind und in der sie sich selbst intensiv spüren und Erfahrungen machen können - außerhalb der eigentlichen Wohngruppe. 

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