Kinder unterm Regenbogen

Reittherapie für Till aus Niederschopfheim

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Till lebt mit frühkindlichem Autismus und ADHS

Der kleine Till lebt mit seiner Mama Sonja und Papa Alexander in Niederschopfheim im Ortenaukreis. Bereits früh zeigte er sich auffällig und unterschied sich extrem von anderen Kindern im gleichen Alter. Im Alter von vier Jahren wurde bei Till frühkindlicher Autismus und ADHS festgestellt. Eine Reittherapie sorgt bei ihm inzwischen für Fortschritte.

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Schon mit zwei Jahren hat sich bei Till bereits gezeigt, dass sein Entwicklungsstand nicht dem gleichaltriger Kinder entspricht. Sein Interesse an der Umwelt und am Sprechen waren zu dem Zeitpunkt sehr begrenzt. Zudem gab Till den ganzen Tag Vollgas und fand nur ganzen selten zur Ruhe. Spaziergänge wurden für die Familie schnell zum Spießrutenlauf, weil Till bei jedem Geräusch anfing zu schreien. Im Alter von vier Jahren erhielt die Familie endlich eine Diagnose: bei Till wurde frühkindlicher Autismus sowie ADHS festgestellt. Damit begann auch die Suche nach Fördermöglichkeiten.

Letztendlich entschied sich Tills Familie für eine Reittherapie. Solche Therapien können fördern, helfen, unterstützen und vor allem ein ganz neues Lebensgefühl hervorrufen. Das ist auch bei Till der Fall. Er ist ein absoluter Sonnenschein und das zeigt Till jedes Mal, wenn er auf einem Pony sitzt. Für die Eltern Sonja und Alexander sind sein Lachen und die Freude in den Augen mit das Schönste. Auch Therapeutin Eva-Marie strahlt, wenn sie an Till denkt: „Es berührt mich immer wieder ganz tief, wenn Till auf dem Pony sitzt und ihm das Glück und die Freude aus dem Herzen sowie aus den Augen leuchtet.“

Leider ist eine solche Reittherapie sehr teuer, da die artgerechte und verantwortungsvolle Haltung von Therapiepferden viel Geld kostet. Mama Sonja musste zudem dieses Jahr ihre Anstellung als Altenpflegerin aufgeben. Till benötigt rund um die Uhr Betreuung, dies nimmt einfach zu viel Zeit und Kraft in Anspruch. Sowohl Sonja als auch Alexander sind froh, dass Till mit der Reittherapie begonnen hat und möchten, dass er diese auch fortführen kann. Durch die Therapiestunden und schulische Förderung hat er sich bereits jetzt schon enorm entwickelt. So kann er mittlerweile kommunizieren und einige Bedürfnisse mitteilen. Diese Entwicklung soll im besten Fall so weitergehen.

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