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Querbeet

6 Tipps: So gelingt dir der beste Kompost

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Vom Umwälzen zum Drei-Kammern-Prinzip

Komposter sind umweltfreundlich, nützlich und können dir sogar Geld sparen. Wir verraten dir sechs Tipps, mit denen du zum Kompostkönig wirst.

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Tipp 1: Der richtige Platz.
Zunächst brauchst du einen Komposter. Nur einen Haufen im Garten aufzuschichten, wird nicht funktionieren. Komposter gibt es aus Holz oder Kunststoff. Wenn es um den Ort geht, eignet sich ein Platz unter einem Baum oder dort, wo der Komposter vor Regen geschützt ist. Der Untergrund sollte so beschaffen sein, dass Wasser gut versickern kann und nicht fault, weil es sich staut.
Wichtig: Den Komposter abdecken, damit die oberen Schichten nicht austrocknen, zu nass werden oder im Winter auskühlen.

Tipp 2: Was kompostiere ich?
In den Komposter können Laub, Schnittgut, Gemüse, pflanzliche Küchenabfälle und vieles mehr. Zum Beispiel Kaffeefilter und Teebeutel. Auch Zitrusschalen von Orangen, Mandarinen oder Bananen können kompostiert werden. Sie brauchen jedoch länger, um zu verrotten.
Knochen oder Fleischreste gehören dagegen nicht in den Kompost.

Tipp 3: Umwälzen für guten Kompost.
Bei den verschiedenen Arten von Abfällen solltest du den Kompost immer wieder „umwälzen“. So kann der Kompost atmen und Stickstoffreiche, feuchte und dichte Abfälle, vermischen sich mit stickstoffarmen, trockenen und lockeren Schichten. Der Kompost kann jetzt gleichmäßig verrotten.

Tipp 4: Kompost ausbringen.
Der Kompost ist fertig, wenn er wie frischer Waldboden aussieht, angenehm riecht und locker und trocken ist. Die beste Zeit um den Kompost auszubringen, ist das Frühjahr. Einfach während der Wachstumszeit den Kompost um die Pflanzen verteilen und ein bisschen einharken. Dabei weniger Kompost auf lehmigen Böden verteilen als auf sandigen.

Tipp 5: Kompostwasser
Wenn du eine Schaufel Kompost mit einem Eimer Kompost vermischst, erhältst du einen natürlichen Flüssigdünger. Dieser wirkt schnell und lässt sich mit der Gießkanne verteilen. Einfach die Mischung im Eimer durchrühren und nachdem sich die Reste abgesetzt haben, unverdünnt verteilen. Für einen pflanzenstärkenden Komposttee muss man den Dünger noch zwei Wochen stehen lassen, jeden Tag umrühren und zum Schluss mit einem Tuch filtrieren. Das Ganze im Verhältnis eins zu zehn mit Wasser verdünnen.

Tipp 6: Das Drei-Kammern-Prinzip
Wer möglichst effizient kompostieren möchte kann das „Drei-Kammern-Prinzip“ ausprobieren. Dabei kommen in den ersten Behälter alle Abfälle. Im zweiten verrotten die Abfälle in der „ersten Rottephase“ und im dritten wird alles komplett zersetzt.
Wenn du fertigen Kompost braucht, verwendest du den dritten Behälter. Ist dieser leer füllst du den Inhalt aus dem zweiten in den dritten Behälter und den vom ersten in den zweiten. So hat man einen Kreislauf und immer fertigen Kompost zur Verfügung.

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