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Querbeet

Schädlinge im Garten

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So wirst du sie los

Der Garten - ein grünes Paradies, indem sich Mensch und Tier wohlfühlen! So lautet der Plan aber leider nisten sich dort gerne auch ein paar ungebetene Gäste ein! In diesem Beitrag geht’s daher um Tipps, wie man diese wieder los wird.

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Sud gegen Blattläuse
Den wohl bekanntesten dieser störenden Gäste stellt die Blattlaus dar. Die kleinen Tierchen stechen mit ihrem Saugrüssel Pflanzen an und saugen ihnen den zuckerhaltigen Pflanzensaft heraus. Im schlimmsten Fall bringen sie sogar Viruskrankheiten in den Garten. Daher muss man die Blattläuse so schnell wie möglich wieder loswerden. Diese zwei verschiedenen natürlichen Methoden sind hilfreich:

1. Einen Tee aus Rainfarn, Wermut oder Rhabarberblättern auf die betroffene Pflanze sprühen.
2. Einen Brennnesselsud herstellen: Dazu lässt man ein Kilogramm Brennnesselblätter 24 Stunden lang in fünf bis zehn Liter Wasser ziehen und gibt den Sud auf die Pflanze

Damit erst gar keine Blattläuse in den Garten gelangen, einfach duftende Kräuter wie Lavendel oder Thymian anpflanzen. Das „stinkt“ den Läusen.

Rettung des Salats
Gerne verköstigen sie im Beet Salat und Co. Die Rede ist natürlich von Schnecken. Entweder schafft man sich diese mit dem handelsüblichen Schneckenkorn vom Hals oder man nutzt Kupferdrähte. Diese spannt man – ganz einfach -  knapp über den Boden um die Beete. Die Schnecken werden nicht drüber kriechen, weil das Kupfer ihren Schleim oxidiert.

Raupen und Co die Stirn bieten
Einen weiteren Schädling stellen Larven und Raupen dar, denn sie sehen gerne die Blätter aller möglichen Pflanzen als Buffet an. Möglichkeiten diese – ganz ohne Chemiekeule – loszuwerden, sind zum Beispiel die folgenden:

  • Befeuchte die befallenen Pflanzen und streue etwas Tabak-Asche darauf.
  • Löse öl- und fettfreie Schmier – oder Kernseife  in Wasser auf. Sprüht man das Gemisch mehrmals auf die befallenen Pflanzen, ergreifen viele der Tierchen die Flucht.

Knoblauch gegen Wurzelfresser
Mit ihren kleinen schwarzen Knopfaugen sehen die Wühlmäuse zwar niedlich aus aber sie treiben Hobbygärtner oftmals zur Verzweiflung. Problem: Sie nagen gerne die Wurzeln an und buddeln unterirdische Gänge, die den Rasen in einen Acker verwandeln können. Folgendes lässt sich dagegen die kleinen Mäuschen unternehmen:

1. Knoblauchzehen, die man in die Erde um die Beete oder in die Gänge steckt, vertreiben die Tiere.
2. Holunderjauche aus jungen Holunderzweigen und Wasser herstellen und in die Gänge gießen.
3. Auch Menschen- bzw. Katzen- oder Hundehaare, die man im Beet verteilt, sollen dabei helfen die Mäuse zu vertreiben.

Schutz gegen Allesfresser
Was auf den ersten Blick wie ein kleiner, weißer Flecken auszieht, ist bei genauerem Hinsehen meist die „weiße“ Fliege. Sind is(s)t nicht sehr wählerisch und macht sich gerne über Bohnen, Gurken, Tomaten, Kohl aber auch einige Zierpflanzen her. Abhilfe schafft man sich so:

  • Im Fachmarkt kann man sogenannte Gelbtafeln oder Gelbsticker kaufen, die die Fliegen durch einen speziellen Lockstoff anlocken und daran festkleben lassen.
  • Auch Hausmittel können helfen. Mische eine Lösung mit den folgenden Zutaten an und sprühe sie morgens und nachmittags auf die betroffenen Pflanzen auf.
    • 1l Wasser
    • 1 Tropfen Spülmittel
    • 1-2 EL Rapsöl
    • 1 Sprühflasche
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