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Querbeet

​So machst du deinen Garten und Balkon winterfest!

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Der Winter naht...

Morgens auf dem Weg zur Arbeit begegnet uns bereits der ein oder andere, eingehüllt in eine dicke Daunenjacke. Nicht nur wir Menschen müssen jetzt wieder die warmen Klamotten aus dem Schrank kramen, um uns vor der Kälte zu schützen, sondern auch unsere Pflanzen benötigen nun speziellen Schutz, um sich für den Winter zu rüsten...

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Garten

Für Gartenpflanzen ist es kein Problem, die niedrigen Temperaturen draußen auszuhalten, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Schnipp- Schnapp- Äste ab!

Um den Winter gut zu überstehen und im Frühjahr wieder mit neuer Kraft  erblühen zu können, führt man – am besten im Oktober - einen Herbstschnitt durch.
Dabei entfernt man an Bäumen und Sträuchern alle abgestorbenen und kranken Äste.
Bei zu starker Verästelung ist es zudem sinnvoll, einige lange Äste zu abzuschneiden, damit die Pflanze im Frühjahr mehr Platz hat, um neue Triebe zu bilden.
Auch Hecken sollte man winterfest machen,  denn - wie alle Pflanzen - ziehen diese in der kalten Jahreszeit ihre Nährstoffe aus den Stängeln in die Wurzel. Im schlimmsten Fall sterben dann die oberen Teile ab.
Einfach verhindern kann man das, indem man die Hecke dünner in die gewünschte Form zurückschneidet

Natürlicher Schutz für Beete

Damit man im Frühjahr wieder so richtig im Garten durchstarten kann, ist es wichtig, auch die Beete winterfest zu machen. Mit dieser Anleitung geht das ganz einfach:

1. Man muss zwischen schweren und normalen Böden unterscheiden:

  • Bei schweren Böden: Um eine Verschlämmerung zu verhindern und dem Boden genug Luft zum Atmen zu geben, gräbt man diesen etwa 20 Zentimeter tief um.
  • Bei normalen Böden: Hier reicht es, sie einfach nur mit einem Spaten aufzulockern.

2. Beim Auflockern und Umgraben, werden sicherlich einige Dinge an die Oberfläche befördert. Vor allem Schneckeneier und Wurzeln von Unkräutern solltest du aufsammeln.
3. Beim Umgraben kannst du dem Boden auch noch Kompost untermengen. So ist er im Frühjahr wieder schön fruchtbar.  
4. Um das Beet vor der Kälte zu schützen, solltest du es abdecken. Dazu eignet sich ganz hervorragend das von den Bäumen gefallene Laub.

Luft und Laub
 
Und wo wir schon beim Herbstlaub sind: Ganz egal, ob du ein Beet hast oder nicht. Du solltest das Laub auf jeden Fall zusammenrechen, denn sonst kann es schnell zu Fäule oder kahlen Stellen in deinem Rasen kommen.
Außerdem brauchen deine Pflanzen, wenn es Richtung Winter geht nicht mehr so viel Wasser, denn: Winterzeit ist Ruhezeit. Es reicht – wenn überhaupt nötig – sie alle zwei bis drei Wochen mäßig zu gießen. Aber Vorsicht: Spritzwasser sollte nicht an die Pflanzen gelangen, da diese sonst erfrieren können.
 
Balkon

Doch nicht nur im Garten, sondern auch auf Balkonien sollte man Wintervorbereitungen treffen.

Die richtige Pflanzenlagerung

Besonders wichtig ist zu überlegen, was du mit den Pflanzen machst, die über den Frühling und Sommer hinweg deinen Balkon geschmückt haben. Die folgende Anleitung macht dir das einfach:

1. Pflanzen zurückschneiden und alte, welke Blätter entfernen.
2. Pflanzen auf Krankheiten untersuchen und falls nötig behandeln, denn…
3. …sind die Balkonpflanzen nicht winterhart, sollten sie den Winter im Haus – z.B. in der Garage oder im Treppenhaus – verbringen. Die Wärme kann dazu führen, dass sich die Krankheiten ausbreiten.
4. Winterharte Pflanzen dicht an eine gut geschützte Hauswand stellen und mit Tannenreisig oder Stroh abdecken. Achtung: Trotzdem muss noch genügend Luft an die Erde gelangen.
5. Pflanzen alle zwei bis drei Wochen mäßig gießen.

 
Und apropos gießen – Pass auf, dass du keine volle Gießkanne draußen stehen lässt, denn die könnten platzen!
 
Achtung – sonst krach!

Gerade winterharte Pflanzen, die den Winter draußen in einem Balkonkasten oder Topf verbringen, brauchen bei den frostigen Temperaturen einen Extraschutz. Es empfiehlt sich, den Topf bzw. den Balkonkasten mit einem Gartenvlies, einer Noppenfolie oder mit Jute zu ummanteln. Damit sie auch von unten vor Kälte geschützt sind,  kannst du sie auf Holz- oder Styroporplatten stellen. Gerade bei (Stein-)Töpfen ist das wichtig, denn diese können porös werden und im schlimmsten Fall zerbrechen. 

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