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Querbeet

So pflanzt du eine eigene Apotheke im Garten an!

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Bunte Vielfalt für Körper, Geist und Seele...

Lavendel, Ringelblume oder Baldrian – jedem von uns sind diese Pflanzen ein Begriff. Das besondere an ihnen ist, dass sie nicht nur hübsches Gewächs sind, sondern dazu auch noch heilende Wirkungen auf Körper und Geist aufweisen. Das wussten bereits die alten Ägypter und sie wendeten die heilenden Kräfte spezieller Pflanzen für medizinische und kosmetische Zwecke an...

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Salbe selber machen

Eine äußerst nützliche Heilpflanze ist die pflegeleichte Ringelblume, deren Blütenblätter sich – nach einer mehrtägigen Trocknung – wunderbar zu Ringelblumensalbe weiterverarbeiten lassen. Die Salbe schafft unter anderem bei Quetschungen, Zerrungen und Wunden Linderung.

So einfach geht’s:

Ringelblumensalbe

1. Man lässt die Ringelblumen in einem hochwertigen pflanzlichen Öl (auch Butter möglich) ungefähr 10 bis 15 Minuten auf niedriger Temperatur kochen. 
2. Das Öl wird gefiltert, sodass keine festen Bestandteile mehr zurückbleiben 
3. Ein Salbengrundstoff, wie beispielsweise Vaseline, Bienenwachs oder Sheabutter wird in einem Topf erwärmt und das gewonnene Öl hinzugegeben. 
4. Die hergestellte Salbe abkühlen lassen, in einen Behälter umfüllen und an einem kühlen Ort lagern. 
 
Schönheit aus Afrika für die Haare
 
Ein starkes Helferlein in Sache Körper- und Schönheitspflege ist das Gel der ursprünglich aus Afrika kommenden Aloe Vera Pflanze. Um dieses gleich nutzen zu können, ist es wichtig, sich eine zwei- bis vierjährige Aloe Vera zu besorgen, die ausdrücklich für kosmetische Zwecke anwendbar ist. Für die Gelgewinnung schneidet man die ältesten Blätter nah am Stamm ab und stellt sie in ein mit Wasser gefülltes Glas, bis das gelbe Harz ganz abgelaufen ist. Danach lässt sich das Gel  - ganz einfach - durch Aufschneiden und Ausschaben gewinnen.
 
Wer mit trockenen und spröden Haaren zu kämpfen hat, kann das Gel als Haarkur anwenden. Einfach eine handgroße Menge in den Spitzen und Längen verteilen, unter einem Handtuch einwirken lassen und dann gründlich ausspülen. Bei besonders trockenen Haaren können für mehr Pflege auch noch andere, pflegende Stoffe – wie beispielsweise Kokosöl, Honig oder Eigelb - der Maske beigemischt werden.
 
Kraft des Lavendels für’s Gesicht

Bei vielen schmücken die schönen, lila Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler den Garten, aber nur die wenigsten machen sich auch ihre pflegende Wirkung zunutze. Die Rede ist von Lavendel. Neben seinem hübschen Aussehen, besitzt dieser auch eine beruhigende Wirkung und ist daher ein beliebter Bestandteil für Gesichtsmasken.
Nach der Ernte und des Trocknens der Lavendelblüten können diese in einer Gesichtsmaske verarbeitet werden.

Eine Maskenanleitung gibt’s hier:

Lavendel-Gesichtsmaske

  • 2 EL Joghurt (je fettiger, desto cremiger)
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Lavendelblüten
  • optional: ätherische Öle

Baldrian gegen schlaflose Nächte

Wer unter Schlafstörungen, Unruhe oder Stress leidet, dem verhilft der weißblütige Baldrian zu Linderung. Nach dem Anpflanzen zwischen März und April können die Wurzeln und Blüten der Pflanze im Folgejahr geerntet werden. Mit diesen lassen sich – schnell und einfach-  beruhigende Tees herstellen. So sehen die beiden Teevarianten aus:

1. Einen Teelöffel der getrockneten Blüten in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser übergießen. Den Tee zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen.
2. Pro Liter Wasser wird ein Teelöffel der geraspelten Wurzeln übergossen. Den Tee 10 Minuten zugedeckt ziehen. 
 
Grünes Pflaster für Entzündungen

Klein aber oho – diese Aussage passt sehr gut zum unscheinbaren Spitzwegerich. Bezüglich des Anbaus ist die Pflanze sehr anspruchslos und lässt sich daher im Frühjahr fast überall dort anbauen, wo öfters die Sonne hin scheint.
Die Anwendung der Spitzwegerichblätter als „grünes Pflaster“ hilft bei bakteriellen Entzündungen und kleinen Schürfwunden. Auch bei akutem Juckreiz nach Mückenstichen oder bei gelaufenen Blasen schafft die Pflanze Linderung.

So einfach kannst du dir die Wirkung des Spitzwegerichs zu Nutze machen:

Man rollt ein sauberes Blatt so ein, dass der Pflanzensaft austritt und legt es auf die betroffene Stelle. Für eine längere Anwendungsdauer lässt sich das Spitzwegerichblatt auf mit einem handelsüblichen Pflaster fixieren.
 

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