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Querbeet

​So pflegst du deinen Rasen im Herbst!

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Mit diesen Tipps kommt dein Rasen gut durch die kalte Jahreszeit….

Jetzt im Herbst beginnt die Ruhephase für deinen Rasen und er bereitet sich langsam auf den Winterschlaf vor. Damit er in dieser Zeit wieder viel Kraft für das nächste Frühjahr sammeln kann, gibt es ein paar Dinge, die du jetzt im Herbst für ihn tun kannst.

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Schnipp-Schnapp: Rasen ab

Auch, wenn dein Garten nun langsam seine Aktivität herunterfährt, bedarf es noch Pflege – vor allem beim Rasen. Der wächst nämlich – wenn auch langsamer –im Herbst weiter. Daher kann das Rasenmähen sogar noch bis in den November hinein nötig sein.
Auf der einen Seite darf das Gras nicht zu kurz geschnitten werden, denn sonst kann der Frost die Wurzeln im Boden schädigen. Auf der anderen Seite sollte das Gras auch nicht zu lang bleiben, da die Halme sonst durch Frost abbrechen können.  Klingt kompliziert – ist es aber nicht. Je nach Rasenart, findest du hier eine ungefähre Schnittempfehlung:

  • Gebrauchsrasen: schneiden auf 3-4 cm
  • Schattenrasen: schneiden auf 4-5 cm
  • Kräuterrasen: schneiden auf 6-10 cm
  • Zierrasen: 1,5-2,5 cm

Das geschnittene Gras sollte nach dem Mähen komplett aufgesammelt werden, denn aufgrund der niedrigen Temperaturen verrottet es nicht gut. Das kann im schlimmsten Fall das darunterliegende Gras in Mitleidenschaft ziehen und zu Rasenfäule führen.
 
  
Laub und Fallobst aufsammeln

Doch nicht nur aufgrund liegen gebliebenem Gras, sondern auch durch herabgefallenes Herbstlaub kann der Rasen kaputtgehen. Das bunte Laub sieht zwar schön aus, aber es verhindert, dass die Gräser genug Sonnenstrahlen aufnehmen können, fördert die Moosverbreitung und führt im schlimmsten Fall zu Rasenkrankheiten. Du solltest das Laub daher ein bis zweimal pro Woche zusammenrechen.
Auch ist es sinnvoll, am Boden liegendes Fallobst regelmäßig aufsammeln – sonst kann der Rasen darunter leiden.
 
  
Keine Chance für Unkraut und Moos

Wenn du mit einer kleinen Harke durch die Grasnarbe ziehst, lösen sich Moosstücke? Unkraut hat sich zwischen den Gräsern breit gemacht? Dann solltest du deinen Rasen nach dem Mähen vertikutieren!
Damit entfernst du die unerwünschten Gewächse und schaffst deinen Gräsern wieder Platz zum Atmen. Hier vier Tipps, damit das Vertikutieren bei dir ein Erfolg wird:

  • Du stellst dafür die Messer bzw. Räder des Vertikutierers so ein, dass die Grasnarbe etwa 3 Millimeter tief eingeritzt wird.  
  • Bleibe beim Arbeiten nie stehen bzw. schalte dann das Gerät aus.
  • Vertikutiere nur in eine Richtung.
  • Ist es trocken, sollte der Rasen nach dem Vertikutieren mit ausreichend Wasser versorgt werden.

Kahle Stellen nachsäen

Entweder durch das Vertikutieren oder aber auch durch die Trockenperiode des vergangenen Sommers, kann es zu kahlen Stellen in der Rasenfläche kommen. Diese gilt es auszubessern, denn ansonsten sehen Unkraut und andere Gewächse sie als Einladung sich anzusiedeln.

Pro Quadratmeter solltest du zwischen 15 bis 30 Gramm der Rasensamen ausstreuen. Die Samen werden einfach gut an den Boden andrückt und die Stellen schön feucht gehalten.
 
 
Stärke durch Dünger

Damit das neu ausgesäte Gras schön nachwachsen kann und auch der restliche Rasen nach dem Vertikutieren für den Winter gestärkt ist, kannst du ihn mit Dünger stärken.

Am besten eignet sich dafür kaliumhaltiger Dünger. Dieser erhöht die Festigkeit der Pflanzenzellen und lässt sie so besser gegen Forst und Kälte trotzen.  

Beim Kalken des Rasens ist jedoch die Dosierung des Düngers zu beachten. Diese ist abhängig vom ph-Wert des Bodens. Der pH-Wert von Rasenboden sollte zwischen 5,5 und 7,0 liegen.

Um den Wert deines Bodens herauszufinden, gibt’s es im Handel günstige Tests zur Bestimmung. Meist liegt der Wert im Herbst unter dem Optimalbereich und dein Garten freut sich über Kalkdünger. Wie viel dein Rasen benötigt, ist  abhängig von der Bodenart. Während bei sandigen Böden ca. 250 Gramm Dünger pro Quadratmeter ausreichen, benötigst du bei Lehmböden die doppelte Menge.
 

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