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Marita und Matthias Ott aus Gaggenau 50,00 €
Daniela Lacher aus Eschelbronn 50,00 €
Beate Wagner aus Gaggenau 25,00 €
Heike Schurich aus Weinheim 100,00 €
Querbeet

Christbäume mal anders!

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Gute Alternativen zum konventionellem Baum!

Jedes Jahr werden rund 30 Millionen Bäume allein für die Feiertage gekauft, geschmückt und nach wenigen Tagen wieder weggeworfen. Dieses konsumorientierte Denken ist alles andere als nachhaltig und besonders christlich ist der Gedanke, einen lebenden Organismus für drei Tage lang Eigennutzen zu zerstören, auch nicht. Die Lösung: Der lebende Weihnachtsbaum im Topf. Keine Tanne wird dafür gefällt und die schöne Tradition kannst du dir damit trotzdem beibehalten.

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Christbaum mieten statt kaufen
 
Um diesem Problem entgegenzuwirken, bieten einige lokale Baumschulen, Förstereien und Gärtnereien die Alternative, einen Weihnachtsbaum zu mieten, statt ihn zu kaufen.

Der wird dann im Topf bis vor deine Haustür geliefert, nach einer langsamen Gewöhnung an die wärmere Temperatur stellst du ihn über die Feiertage ins Wohnzimmer.
Hinterher wird er vom Vermieter abgeholt, der den Baum wieder einpflanzt, damit er weiter wachsen kann.
 
Hier kannst du deinen Weihnachtsbaum mieten:
> Die Weihnachtsbaumfreunde in Mainz bieten einen Baum (ca. 180 cm) für knapp 80 Euro an.
> Bei Paderbäumchen (zwischen 165 und 185cm) kostet die Miete, einschließlich Lieferung und Abholung, eines Baumes 120 Euro.
Jürgen Rühlemann in Freiburg

Die beste Pflege für deinen gemieteten Baum
 
Damit der ausgeliehene Baum auch bis zur Abholung  wie neu bleibt, musst du ein paar Dinge beachten:

> Halte die Erde immer leicht feucht
> Stell die Pflanze nicht in die Nähe einer Heizquelle
> Solltest du eine Fußbodenheizung haben, dann stelle eine Dämmung darunter
> Stell nach Weihnachten den Baum möglichst schnell wieder ins Freie

Und wenn er nach Abholung nicht mehr seinen Lebenszyklus aufnimmt, dann wird der Baum von den meisten Vermietern zu Biogas wiederverwertet.
Für dich sollten dabei in der Regel keine zusätzlichen Kosten entstehen. 

Weihnachtsbaum zum selbst Züchten
 
Es ist nicht ganz einfach, aber alternativ kannst du deinen Christbaum auch zu Hause selbst züchten.

Dabei gilt es, allerdings ein paar Dinge zu beachten:

> Der Baum sollte beim Kauf schon im Topf gewachsen sein
> Wenn du ihn nach Weihnachten in den Garten pflanzen möchtest, sollte er nicht größer als 1,20 Meter sein
> Man sollte den Baum nicht länger als zehn Tage im Zimmer stehen haben – und das an einem möglichst kühlen Standort
> Zur Pflege die Nadeln am besten mehrmals täglich mit Wasser einsprühen
> Gieße den Baum ungefähr jeden zweiten Tag

So pflanzst du ihn nach den Feiertagen ein:

> Grabe ein Loch, in etwa in der Tiefe des Pflanztopfs und etwa in der doppelten Breite
> Lockere die Erde am Boden des Lochs etwas an und platziere den Baum in die Mitte
> Füll es mit Erde und Kompost und drück die Erde leicht an

Bio gibts auch für Bäume
 
Wenn du auf die Weihnachtstradition nicht verzichten möchtest, aber keine Zeit hast, dir selbst einen Baum zu ziehen, dann kannst du beim Kauf zumindest auf ein Bio-Siegel achten.

Anders als die konventionellen Bäume wachsen sie in Mischkulturen auf, was sie weniger anfällig für Insektenschädlinge macht.
Außerdem werden beim Bio-Anbau die Flächen nicht mit Herbiziden bespritzt.
 
Diese Siegel versprechen dir einen Bio-Weihnachtsbaum:

> Bio
> Biokreis
> Bioland
> Demeter
> Naturland

Zuhause ist's am schönsten!
 
Die beliebtesten Weihnachtsbäume sind häufig Nordmanntannen, die aus Ländern wie Dänemark, Polen oder Ungarn importiert werden.
Deswegen kann eine andere Alternative auch ein regional angepflanzter Baum sein.
Darunter zählen zum Beispiel Fichten, Kiefern und Tannen.

Frage am besten bei deinem Förster oder Forstamt in der Region nach.
Da bekommst du auch oft Bäume, die sowieso gefällt werden würden.

Der faire Christbaum
 
Zur ganzen Weihnachtsbaumproduktion gehört aber weitaus mehr als nur ein Baum! Ein Großteil des Saatguts kommt beispielsweise aus Georgien, wo die Arbeitsbedingungen oft sehr schlecht sind.

Das Unternehmen "Fair Trees" will genau das verbessern und produziert seine Weihnachtsbäume fair. Es ist auch gar nicht so schwer solche Bäume zu finden, schau einfach mal bei einem Baumarkt in deiner Nähe nach, dort werden sie häufig zum Verkauf angeboten.

Der einzige Nachteil: Oft sind das nicht-biologische Nordmanntannen aus dem Ausland, besser als ein konventioneller Weihnachtsbaum ist das aber ein für alle Mal.
 
Da es aber natürlich sehr schwer ist, einen fairen Bio-Weihnachtsbaum aus der Region zu mieten und damit alle kritischen Einwände zu berücksichtigen, kannst du den Fokus natürlich zunächst einmal auf einen Aspekt legen.

 

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