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Querbeet

Basilikum – So bleibt es länger frisch

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Mit diesen Tipps verlängerst du die Lebensdauer deines italienischen Lieblingskrauts

Frisches grünes Basilikum auf der Fensterbank, das ist der Traum einer jeden Hobbyköchin. Doch, dass die Realität oftmals anders aussieht - das kennen viele von uns. Kaum hat man das schöne, knackige Küchenkraut aus dem Supermarkt mitgenommen lässt es schon traurig die Blätter hängen.

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Das in den Tropen beheimatete aromatische Grün veredelt viele leckere italienische Gerichte. Damit es dir lange Freude bereitet benötigt es nur ein paar Handgriffe. Am besten wächst und gedeiht das Königskraut nämlich in einem Kübel und sollte daher nach dem Kauf umgetopft werden. Verantwortlich für das rasche Aussterben ist oftmals ein viel zu enges Pflanzengefäß mit ausgelaugtem Substrat.
 
Optimaler Standort
Der ideale Standort für ein Basilikumpflänzchen ist eine sonnige und warme Lage. Das Basilikum sehnt sich nach Licht und ist deshalb am besten auf einer Fensterbank aufgehoben. Mitte Mai können die vorgezogenen Basilikumpflanzen tagsüber ins Freie getragen werden. Sie vertragen Temperaturen ab 12 Grad fühlen sich aber bei 20 Grad am wohlsten. Ab Sommer wächst das Basilikum besonders gut auf dem Balkon, dem Fensterbrett oder der Terrasse. Aber Achtung: Schnecken lieben die Blätter ebenfalls!

Am besten außerdem unter einem Schutz vor prasselndem Regen und fern von kühlen Luftdurchzügen stellen und dennoch auf eine gute Luftzirkulation achten. Bleibt nämlich nasser Regen lange auf den Blättern können sich schnell Pilzsporen, Schimmel oder andere Krankheiten entwickeln.
 
Erde für das Basilikum auswählen
Beim Kauf des Basilikums ist die Erde oftmals qualitativ minderwertig und sollte deshalb unbedingt ausgetauscht werden, denn das Substrat sollte locker, durchlässig und nährstoffreich sein:

  • Blumenerde auf Kompostbasis, optimiert mit Sand oder Perlite
  • Lockere, wasserdurchlässige Erde
  • Humushaltig
  • pH-Wert zwischen 6,5 und 7,2

Anleitung zum idealen Umtopfen
Um die Lebensdauer zu verlängern sollten nicht mehr als 10 Stängel pro Pflanze in einen Topf. Die Stängel berauben sich nämlich an Platz und Nährstoffen. Der ideale Topf sollte 30 cm oder größer sein und über einen Wasserablauf an der Bodenöffnung verfügen. Wir empfehlen eine Drainage im Topfboden, damit das überschüssige Wasser ablaufen kann. Klopfe die alte Erde etwas ab und setze das Basilikum mittig in das frische Substrat. Das Königskraut sollte so tief gepflanzt werden, wie es im bisherigen Topf stand. Jetzt mit Erde auffüllen und etwas andrücken.
 
Die richtige Menge an Wasser ist entscheidend
Das optimale Gießen hängt natürlich immer vom Wetter ab. Bei heißen Temperaturen muss das Basilikumpflänzchen häufiger gegossen werden. Werden die Kräuter allerdings zu stark gegossen bilden sich an den Stielansätzen Schimmel und sie gehen nach kurzer Zeit ein. Andere Kräuter vertrocknen auch, weil sie zu wenig gegossen werden. Generell gilt:

  • Erde sollte dauerhaft feucht sein
  • Gefäß sollte nicht im Wasser stehen
  • Lieber öfter aber in Maßen gießen
  • Biodünger verwenden

Unser Tipp: Niemals von oben auf die Blätter gießen. Stattdessen immer direkt auf die Erde. Ansonsten können sich hier auch wieder Krankheiten entwickeln.
 
Das Pflänzchen schneiden
Schneiden ist sehr wichtig, da die Pflanze nicht zur Blüte kommen sollte. Die Küchenkräuter verlieren nämlich nach einer Blüte eine Menge Aroma und der Geschmack lässt nach.

Unser Tipp:
Frisch geerntete Blätter des Basilikums halten länger, wenn sie nach dem Waschen in Frischhaltefolie oder einem feuchten Küchentuch gewickelt werden. Natürlich können die Kräuter auch ganz einfach in einem Gefrierbeutel in der Tiefkühltruhe gelagert werden.
 

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