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Querbeet

Der Weg zum eigenen Naschgarten

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Frischer als aus dem eigenen Garten kann Obst und Gemüse nicht sein

Frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau zum snacken für zwischendurch, zum kochen oder für auf die Hand direkt zum Essen. Ein Naschgarten mit vielen leckeren Erdbeeren, Tomaten oder Paprika kann viele Vorteile haben und ist auch relativ schnell angelegt. Wir zeigen wie!

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Das Konzept in der Stadt
Mit dem Motto „Ein Garten für alle“ wurde von ehrenamtlichen 2019 in Karlsruhe ein öffentlicher Naschgarten gestaltet, an dem man selbst ernten kann. Auf der Fläche finden sich viele verschiedenen Obst und Gemüsesorten, die man entweder im vorbeilaufen vernaschen kann, oder gezielt erntet für das Abendessen oder als Snack für zwischendurch. Unter anderem gibt es öffentliche Naschgärten auch in Mannheim und Lörrach.

Aber auch im eigenen Garten sowie auf dem Balkon können tolle Ecken mit vielen Vitaminen entstehen.

Einen Naschgarten anlegen
Bevor der Garten überhaupt entsteht, gilt es den richtigen Zeitpunkt sowie den passenden Standort zu finden. Am besten geeignet ist hier ein schönes Plätzchen in der Sonne, da viele Gemüse und Obstsorten in den Sonnenstrahlen besonders gut reifen. Beispiele für eine Saat in der prallen Hitze sind z.B Naschgurken, Paprika, Tomaten oder Basilikum. Allerdings gibt es auch Obst, welches im Schatten seine volle Reife bekommt. Hierzu zählen Walderdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Stachelbeeren.

Beim Zeitpunkt zum Start von einem Naschgarten ist der Herbst optimal. Hier kann man mit Beerensträucher, wie z.B Heidelbeeren starten, aber auch Obstbäume können schon im März in den Topf gesetzt werden. Bei Gemüse wie Tomaten, Paprika eignet sich eine Aussaat zwischen März und Ende April, Anfang Mai.

Ebenfalls gibt es die Möglichkeit eigene Weinreben anzubauen. Tipps und Infos zum Anbau und der Pflege gibt es in unserem Artikel Wein im eigenen Garten

Der richtige Dünger für besseren Wachstum
Wichtig zu wissen: Es gibt keinen Universaldünger. Jede Pflanze hat andere Ansprüche, die sich auch im Verlauf des Wachstums ändern können. Für den Privatgebrauch im Hausgarten oder in Töpfen auf dem Balkon sollte man erstmal überlegen, ob eine Düngung überhaupt notwendig ist. Wenn direkt in frische Erde eingesetzt wurde, hat diese eigentlich alle Vitamine, die eine Pflanze zum Wachsen benötigt. Hier noch zu Düngen bedeutet nicht nur herausgeworfenes Geld, sondern schadet auch der Umwelt und die Qualität des Erntegutes kann leiden.

Bei Beerensträucher oder Erdbeeren ist meistens kein Düngen notwendig. Bei den schnellwachsenden Tomaten sieht das wieder anders aus. Hier ist wichtig, die Pflanze gut einschätzen zu können. Sieht sie gesund aus? Fehlt ihr vielleicht nicht doch etwas? Falls man sich doch für eine Düngung entscheidet, gibt es Düngermischungen aus der Gärtnerei (idealerweise eine Universalmischung mit Haupt- und Spurenelementen).

Viele Sorten auf wenig Platz
„Naschgarten“ bedeutet nicht, dass wir dazu zwingend einen großen Garten brauchen. Ganz einfach lässt sich auch der Platz auf dem Balkon zu einem echten Geschmackserlebnis verwandeln.
Der Anbau von Gemüse auf dem Balkon ist super leicht und läuft fast von alleine. Vor dem Aussetzen der Pflanzen sollte genaustens überlegt werden, welche Sachen angebaut werden. Dinge, die so gut wie nie gegessen werden, nehmen nur unnötigen Platz weg.
Als Anfänger sollte man mit Tomaten oder Paprika anfangen. Bei den Tomaten wird die Pflanze in einen Kübel oder in ein kleines Beet gesetzt. Wichtig dabei, dass der Abstand zur nächsten Pflanze nicht zu klein ist, da Tomaten relativ viel Platz brauchen. Anschließend wickelt man den Stamm um ein Stiehl, damit sie hochklettern kann. Gleiches gilt bei der Paprika.

Das Auge isst mit
Damit wir später nicht nur Kübel rumstehen haben, gibt es im Baumarkt auch Kübel welche sich an das Balkongeländer befestigen lassen. Dies eignet sich besonders für Sträucher, damit wir uns beim Ernsten nicht immer Bücken müssen. Hier Tomaten reinzusetzen würde keinen Sinn ergeben, da sie in kürzester Zeit in die Höhe schießen.
Sehr schick können auch „Hängekübel“ sein, welche z.B am Balkon obendrüber befestigt werden. Hier können z.B Erdbeeren einpflanzt werden, welche nach ein paar Monaten an den Seiten des Kübels runterwachsen.

 

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