Querbeet

Diese Unkräuter kannst du essen!

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Wildkräuter aus dem eigenen Garten

Es ist Sommer, wir verbringen viel Zeit im Garten und überall sprießt das Unkraut. Unkraut? Besser gesagt: Wildkraut! Denn viele der unliebsamen Gartengäste schmecken wunderbar im Salat oder als Gemüse. Und gesund sind sie noch dazu. Deshalb haben wir eine kleine Auswahl an Wildkräutern für dich zusammengestellt - mit Tipps zur bestmöglichen Zubereitung.

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Wilde Möhre: die bessere Karotte?
 

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Die Wilde Möhre erkennt man am besten an dem kleinen schwarzen Punkt in der Mitte der weißen Blütendolde. Die Blüten schmecken in Teig frittiert sehr gut, die Blätter können als mildes Gewürz Suppen und Salate verfeinern. Schmackhaft und äußerst vitaminreich sind jedoch vor allem die Wurzeln - oder besser gesagt: die Möhren. Einmal als Extra in der Gemüsepfanne sind sie in Zukunft nicht mehr wegzudenken.

Aber Achtung: Nach der Blüte werden die leckeren Wurzeln ungenießbar. Also unbedingt vorher ernten!

Rotklee: Augen- und Gaumenschmaus
 

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Er wächst an Feldrändern, im Weinberg und oftmals auch wild im Garten: Rotklee. Die roten Blüten schmecken leicht süßlich und verschönern den Sommersalat nicht nur geschmacklich sondern auch optisch. Außerdem ist Rotklee eine willkommene Bienenweide.

Spitzwegerich: besonderes Aroma und beliebte Heilpflanze
 

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Essbar ist beim Spitzwegerich eigentlich alles. Die jungen Blätter können roh in den Salat oder die Suppe gegeben werden. Das pilzähnliche Aroma kommt jedoch gedünstet am besten zur Geltung. Die Blüten machen sich in Honig oder Sirup eingelegt sehr gut und die Wurzel der Power-Pflanze kann als Gemüse zubereitet werden.
 
In der Naturheilkunde wird Spitzwegerich zur Förderung der Wundheilung und gegen Juckreiz eingesetzt. Gerade bei Mückenstichen schafft die Pflanze schnell Abhilfe: Einfach einige Blätter zwischen den Fingern zerreiben und auf die betroffene Stelle tupfen.

Breitwegerich: Spinat am Wegrand
 

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Die jungen weichen Blätter des Breitwegerichs können wie Spinat gekocht werden. Die Samenstängel können getrocknet und abgestreift werden. Die Samen sind eine gute, proteinreiche Ergänzung fürs Müsli!

Löwenzahn: essbarer Alleskönner
 

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Die jungen Blätter sind lecker im Salat, die gelben Blüten dienen als Deko für Kuchen, Torten und Obstsalate. Gestrocknet, geröstet und gemahlen sind die Wurzeln eine leckere Kaffee-Alternative, die das Herz stärkt und die Verdauung anregt.

 
 
Wie du siehst, sind viele Unkräuter in Wirklichkeit richtige Power-Kräuter! Sollten sie dich in deinem Garten dennoch stören, kannst du auch die herausgerissenen Pflänzchen verwerten. Und falls du keinen eigenen Garten besitzt, findest du die Pflanzen auch an Wegrändern, im Weinberg und manchmal sogar im Stadtpark!

 

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