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Obst, Gemüse oder Smoothies: Reduzieren Antioxidantien wirklich Stress?

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Zwischen Werbung und Wirklichkeit klafft dabei wie so oft eine Lücke.

Seit Jahren gibt es einen boomenden Gesundheitstrend: Antioxidantien sollen unseren Körper vor oxidativem Stress bewahren. Obst, Gemüse und Smoothies sollen die sogenannten freien Radikalen bekämpfen. Doch wie viel Wahrheit steckt tatsächlich hinter der Werbung?

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Am HITS, dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien, konnte erstmals nachgewiesen werden, dass im Körper-Gewebe unter mechanischer Belastung tatsächlich freie Radikale entstehen. Kollagen ist das häufigste Protein im Körper und in Cremes soll es jung und schön halten. Das Forschungsteam rund um Prof. Dr. Frauke Gräter am HITS haben Folgendes festgestellt:

„Wenn man Kollagen-Fasern, aus zum Beispiel einer Sehne zieht, dann entstehen Radikale. Das sind hoch reaktive Substanzen, die unbedingt mit anderen Molekülen um sie herum reagieren wollen. Das hat Konsequenzen, die man noch nicht genau kennt, für Krankheiten oder das Altern.“

Es wird immer mehr verstanden, für was diese geringen Konsultationen von oxidativen Stoffen nützlich sein könnten.

Das Forschungsteam am HITS bekommt bei seiner Arbeit Unterstützung von der Klaus Tschira Stiftung. Das Besondere an der Arbeit ist, dass hier Biologen, Mediziner und Computerwissenschaftler zusammenarbeiten.

Mit Computersimulationen werden auf milliardste Meter ein Kollagen nachgebaut und dann mechanisch daran gezogen. Dann kann erkannt werden, wo die schwächste Bindung ist und wo sich Radikale bilden.
 

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Forschung an Radikalen

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