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Ukraine-Krieg: Auch das HITS in Heidelberg hilft mit

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"Die Wissenschaft war schon immer eine Brücke"

Die Hilfsbereitschaft für die Menschen in der Ukraine ist überwältigend. Private Hilfskonvois starten, Geld wird gespendet, Geflüchtete aufgenommen. Heidelberg als Wissenschaftsstadt spielt dabei eine besondere Rolle: Hier gibt es viele Gastwissenschaftler und Kontakte, sowohl in die Ukraine, als auch nach Russland. Doch wie kann ein Forschungsinstitut in dieser schwierigen Situation helfen?

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Auch Frauke Gräter, Biochemikern und wissenschaftliche Leiterin am Heidelberger Institut für Theoretische Studien ist auf persönlicher Ebene sehr berührt. Denn auch am HITS arbeiten Wissenschaftler aus der Ukraine, Russland und Belarus. Einige haben enge Freunde und Familienmitglieder, die mitten im Kriegsgebiet sind.

„Wir sind alle miteinander ganz unsagbar betroffen. Vielen von uns fällt es sehr schwer, zur ganz normalen wissenschaftlichen Arbeit jeden Tag zurückzukehren. Man kommt sich in erster Linie sehr hilflos vor. Aber: Wissenschaft war schon immer eine Brücke. Wir sind als Wissenschaftler schon immer eine Familie“, sagt Frauke Gräter.

Genau deshalb hat auch das HITS schnell mit unterschiedlichen Hilfestellungen und Angeboten auf die akute Notsituation reagiert:

 

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Wer ebenfalls helfen möchte, findet auf den vielen Sonderseiten der einzelnen Städte und Gemeinden umfassende Informationen.
Für Heidelberg gibt es nähere Infos unter www.heidelberg.de

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