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Open Street Maps: Können Karten einen gesellschaftlichen Nutzen haben?

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Alexander Zipf arbeitet am HeiGIT mit Open Source Systemen.

Open Street Maps sind Karten mit GEO-Informationen, die jeder mitgestalten kann. So ähnlich wie Wikipedia fürs Allgemeinwissen. Jeder kann mitmachen, die Ergebnisse sind frei verfügbar. Mit solchen Open Source Systemen arbeitet Alexander Zipf am HeiGIT mit dem Heidelberg Institute for Geoinformation Technology.

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„Der Zusammenhang ist, dass quasi jeder beitragen kann, diese Daten zu verbessern und zu ergänzen. Und das dies vom heimischen PC aus funktionieren kann, um zum Beispiel humanitären Organisationen zu ermöglichen, ihre Aktionen zu planen und sich zurechtzufinden, zum Beispiel Malaria-Impfkampagnen zielgerichtet zu planen. Wie viele Gebäude gibt es denn da, die man dann tatsächlich besuchen muss?“, so Professor Alexander Zipf.

Professor Zipf hat 2016 begonnen, HeiGIT mit Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung aufzubauen und 2019 wurde dann das Institut gegründet und vor kurzem hat die Stiftung die Förderung verlängert und noch ausgebaut. Damit ist die Arbeit des 20-köpfigen HeiGIT- Teams gesichert.

„HeiGIThat sich zum Ziel gesetzt, Geodaten und Geo-Informationen für gesellschaftlichen Nutzen in Wert zu setzen und zum Beispiel NGOs in der humanitären Hilfe zu unterstützen. Sicherlich nur einer der Einsatzgebiete. Der andere ist die Klimakrise, zum Beispiel Routenplanung, die heiße Gebiete in der Stadt vermeidet durch möglichst schattige Routen statt nur die kürzeste Route. Also wie kann man Geo-Information und Geoinformatik nutzen, zum Wohle der Gesellschaft und Umwelt?“

Nutzer in aller Welt liefern Details, die keine amtliche Karte leisten kann. Von Hindernissen für Rollstühle bis hin zu Pfaden in der Savanne. Diese Geo-Information wollen Professor Zipf und das Team mithilfe künstlicher Intelligenz sichern und verbessern.

Mehr Informationen auf der Webseite des HeiGIT! 
 

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HeiGIT: Karten für den gesellschaftlichen Nutzen

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