SRH

Schulung von Emotionsbewusstsein und Empathie bei Kindern

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Campus Report vom 12.06.2017

Einfach drauf los schreien, wenn man sich ärgert, jemanden am liebsten am Kragen packen, wenn er einem auf die Nerven geht, laut jubeln, wenn man sich freut. Emotionen überkommen Menschen meistens ganz plötzlich. Gerade Kinder sind damit oft überfordert. Mit gezieltem Training sollen Kinder lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen. In 7 Realschulen in Baden-Württemberg setzt die SRH Hochschule Heidelberg das schon um.

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Bei Wut etwas zu zerstören oder sich bei Trauer zurückzuziehen. Negative Emotionen sind schwer zu verarbeiten. Aber gerade dann ist es wichtig, sich mitzuteilen und die Gefühle zu kanalisieren. Wenn man das bereits als Kind lernt, tut man sich auch im Erwachsenenalter leichter damit, sagt Prof. Dr. Carsten Diener, Professor an der Fakultät für Angewandte Psychologie an der SRH Hochschule Heidelberg.

Bei Schülern der fünften bis siebten Klasse werden mit Rollenspielen oder Gruppenarbeiten Emotionsbewusstsein und Empathie geschult.

Die Trainings in den Schulen werden wissenschaftlich begleitet. Es werden Daten zur Effektivität des Trainings erhoben und statistisch ausgewertet. Studenten schreiben Bachelorarbeiten dazu, sagt Prof. Dr. Carsten Diener, Professor an der Fakultät für Angewandte Psychologie an der SRH Hochschule Heidelberg.

Mehr Infos gibt es unter hochschule-heidelberg.de

Der ganze Beitrag zum Nachhören

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Campus-Report vom 12.06.

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