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TSG 1899 Hoffenheim

Kramaric trifft doppelt

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Hoffenheim klettert auf Platz 8

DIe TSG Hoffenheim siegt knapp mit 2:1 gegen das Schlusslicht der ersten Fußball Bundesliga, den 1. FC Nürnberg und klettert damit in der Tabelle auf Platz 8

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Ins Team von TSG Coach Julian Nagelsmann kehrten die zuletzt Verletzten Vogt und Bicakcic zurück - auch Kaderabek, der heute sein 100. Bundesligaspiel für die TSG betstritt, kam nach Gelbsperre wieder auf dei rechte Außenbahn zurück.

Und Hoffenheim legte gut los - Kramaric zog in den Sechzehner, machte einen Schlenker und wurde von FCN Verteidiger Ewerthon zu Fall gebracht. Schiedsrichter Christian Dingert zeigte zunächst auf den Punkt, gab aber nach Ansicht der Videobilder den Strafstoß für die TSG nicht. Hoffenheim war aktiv und konnte in der 19. Minute das erste Mal gefährlich vor das Gästetor kommen - Kaderabek brachte eine Flanke von rechts, Belfodil zog direkt ab - Mathenia im Kasten der Nürnberger konnte aber parieren.

Nach 24 Minuten zeigte Dingert dann wieder auf den Punkt, nachdem Erras einen Schuss von Kramaric mit der Hand blockte. Wie gewohnt trat der Kroate Kramaric selbst an und verwandelte sicher links unten zur Hoffenheimer Führung. Das war bereits sein elfter Saisontreffer - noch drei Tore brauch er damit, um TSG-Rekordtorschütze in der Bundesliga zu werden.

Und Hoffe legte direkt nach - Kaderabek erkämpfte sich den Ball, spielte ihn in den Lauf von Belfodil, aber der traf nur den Pfosten - mal wieder der Pfosten. Im direkten Anschluss prüfte Flo Grillitsch Nürnbergs Torhüter Mathenia, der sich lang machen musste, um den gefährlichen Flachschuss zu parieren.

Zur zweiten Halbzeit musste der Club schon zum zweiten Mal verletzungsbedingt wechseln. Kerk und Valentini mussten beide humpelnd vom Platz. Hoffenheim hatte dagegen alles im Griff, aber tat auch nicht mehr, als nötig war, um die Führung zu verteidigen. Das sollte sich aber rächen, denn nach 60 Minuten bestrafte FCN-Kapitän Hanno Behrens mit einem Schuss aus elf Metern die Hoffenheimer Passivität in der zweiten Halbzeit. Kubo setzte sich auf links durch und Behrens erzielte mit einem Drehschuss sein viertes Saisontor.

Hoffenheim kam danach nicht mehr so wirklich in Fahrt, Nürnberg war zunächst mit dem Punkt in Sinsheim zufreiden. Ein Bittencourt-Fernschuss, der knapp drüber ging, war dann aber die Zündung für die TSG. In der 78. war es wieder der Kroate Kramaric, der mit der Hacke aus fünf Metern die Hoffenheimer Führung wieder herstellte. In der Schlussminute mussten die Kraichgauer dann nochmal zittern - Erras zielte in aussichtsreicher Position knapp am Hoffenheimer Tor vorbei. Damit klettert die TSG auf Platz 8 und fährt mit einem Sieg im Rücken kommenden Samstag nach Stuttgart zum Südwest-Derby.

TSG Hoffenheim
Baumann - Posch (68. Szalai), Vogt, Bicakcic - Schulz, Grillitsch, Kaderabek - Amiri (72. Bittencourt), Kramaric - Joelinton, Belfodil (86. Otto)

1. FC Nürnberg
Mathenia - Valentini (52. Tillman), Ewerton, Mühl, Leibold - Kubo (75. Jäger), Kerk (38. Bauer), Behrens, Erras, Löwen - Ishak

Tore: 1:0 Kramaric (25., E.), 1:1 Behrens (60.), 2:1 Kramaric (78.)

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