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10 klitzekleine Lügen, die Eltern ihren Kindern erzählen

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Unsere Eltern haben uns angeschwindelt. Und wir? Wir machen das gleiche mit unseren Kindern. Aus Liebe, aus Schutz und ein bisschen Verzweiflung.

Als Eltern ist es nicht immer einfach, bei der Kindererziehung das einzuhalten, was man sich vornimmt. Deshalb muss ab und an eine kleine Notlüge herhalten.

Hier die 10 schönsten Eltern-Lügen:
 

1
„Ich gehe ohne dich!“
Das ist laut einer Studie aus den USA die häufigste Eltern-Lüge. Und sie zeugt von großer Verzweiflung. Denn solange die Kinder klein sind, machen Eltern diese Drohung nie wahr. Und wenn sie älter sind, ist das keine Drohung. Sondern eine wunderbare Aussicht.
2
„Je schneller du einschläfst, desto schneller ist es morgen.“
Naja, die gefühlte Wahrheit ist das, was zählt.
3
„Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste.“
Stimmt zumindest teilweise. Laut Schlafforschern, ist die Schlafphase in den ersten beiden Stunden, die intensivste und hat somit eine sehr erholsame Wirkung. Aber wenn die Kinder um 5 Uhr morgens schon am Bett stehen und „Papaaa, bist du schon waaach?“ flüstern, dann ist jeder Schlaf, den man nur irgendwie kriegen kann, gut. Ach was: Der beste.
4
„Ich habe dich genauso lieb wie deinen Bruder.“
Eine Studie der University of California besagt, dass 70% der Väter und 74% der Mütter zugeben, ein Kind zu bevorzugen. Die Kinder sagen: Es ist das Erstgeborene, dem die Vorteile zugunsten kommen.
5
„Das ist das allerletzte Mal!“
Wetten, dass nicht?
6
„Wenn du dein Lego nicht aufräumst, sauge ich es ein.“
Genau. Und wenn die Kinder dann den hochgradig wertvollen Schlaf vor Mitternacht schlafen, sitzen die Eltern auf dem Küchenboden, schütten den Staubsaugerbeutel aus und pulen die Steinchen wieder raus…
7
„Vom vielen Fernsehen, bekommst du viereckige Augen.“
Stundelanges Fernsehen ist auf Dauer ungesund. Wir wollen unsere Kleinen schließlich nur beschützen. Tatsächlich kann intensives Fernsehen im frühen Kindesalter zu Störanfälligkeiten führen. Aber das mit den viereckigen Augen? Naja, wenn’s hilft.
8
„Der Weihnachtsmann sieht alles.“
Diesen Satz verwenden wir meist nur dann, wenn sich unsere Kinder unmöglich benehmen. Aber wenn die Existenz des Weihnachtsmannes selbst nicht ganz auf Wahrheiten beruht, darf man doch wohl eine klitzekleine Folgeflunkerei dranhängen, oder? Vorsicht ist jedoch geboten: Dieser Satz kann dazu führen, dass Eltern einen Haufen Geschenke besorgen müssen.
9
„Wir sind bald da.“
Das ist keine Lüge, oder? Das ist eher ein Wunschtraum. Oder ein Stoßgebet.
10
„Wer lügt, kriegt eine lange Nase.“
Siehe Einleitung, liebe Eltern.
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