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10 Mythen über Sonnebrand, die ihr nicht glauben dürft!

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Diese Mythen über Sonnenbrand solltet ihr kennen. Nur glauben dürft ihr sie nicht.

Um die Sonne und ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit schwirren viele Mythen umher. Bei dem guten Wetter wollen alle nur raus und in die Sonne. Wenn sich die Menschen unter freiem Himmel bewegen, wirkt sich das positiv auf den Körper aus. Die Sonne ist gut für unsere Stimmung, hilft bei Depressionen und ist wichtig für die Vitamin D Produktion. Doch die Strahlen der Sonne haben auch negative gesundheitliche Auswirkungen. Auf den richtigen Sonnenschutz darf also nicht verzichtet werden!

Hier die 10 häufigsten Mythen, die ihr auf keinen Fall glauben dürft:
 

1
Im Schatten bekommt man keinen Sonnenbrand
Falsch! Bis zu 85 Prozent der Sonnenstrahlen werden von Wasser, Sand oder Gebäuden reflektiert. Also besteht auch hier Sonnenbrandgefahr, wenn man sich nicht eingecremt hat. Auch Sonnenschirme halten die Strahlen nicht vollständig ab. Je nach Stoff kommt es bis zu 80 Prozent Lichtdurchlässigkeit. Die gute Nachricht aber: Man kann also auch im Schatten braun werden!
2
Wasserfeste Sonnencreme muss man nach dem Baden nicht erneuern
Darauf sollte man sich lieber nicht verlassen. 50 Prozent des Schutzes sollten nach einer Badezeit von 40 Minuten zwar noch erhalten sein, aber man sollte trotzdem auf Nummer sicher gehen und sich erneut eincremen. Die Bezeichnung "wasserfest" besagt nur, dass der Sonnenschutz auch im Wasser gewährt ist.
3
Je höher der Sonnenschutzfaktor, desto länger kann man Sonne tanken
Der Sonnenschutzfaktor richtet sich nicht nach der geplanten Sonnenexposition, sondern nach dem Hauttyp. Je heller die Haut, desto höher muss der Schutz sein. Regelmäßig eincremen muss man sich trotzdem, auch mit gebräunter Haut.
4
Im Wasser ist man vor der Sonne sicher
Ganz im Gegenteil! Wasser ist sogar besonders gefährlich, da die Wasseroberfläche die Strahlen intensivieren. Damit wirkt die Sonne viel stärker und das sogar noch bis zu einem halben Meter unter der Oberfläche. Noch 60 Prozent der UVB-Strahlen kommen hier noch an. Besonders problematisch ist es, weil man im kühlen Wasser die Sonne gar nicht merkt, beziehungsweise erst dann, wenn der Rücken bereits verbrannt ist. Also immer mit wasserfestem Sonnenschutz baden.
5
Kleidung schützt vor Sonnenstrahlen
Stimmt nicht ganz. Bestimmte UV-Strahlen können auch Textilien durchdringen. Der Stoff und auch die Farbe spielen eine Rolle beim Sonnenschutz der Kleidung: Weite und dunkle Kleidung aus Polyester gewähren einen besseren Schutz als enge und helle Klamotten aus Baumwolle. Ein kleiner Tipp: Waschmittel mit Sonnenschutz sind auf dem Markt erhältlich, die nach mehrmaligem Waschen die Kleidung sonnenundurchlässig machen.
6
Wer im Solarium vorbräunt, kriegt nicht so schnell Sonnenbrand
Nicht nur falsch, sondern auch schädlich. Im Solarium wird UVA-Strahlung eingesetzt, die nicht so tief in die Haut eindringt und somit nur Pigmentvorstufen chemisch verändert. Das lässt einen dann dunkler aussehen, aber von einer richtigen Sonnenbräune ist nicht zu sprechen. Es entsteht beim Solarium-Bräunen keine sogenannte „Lichtschwiele“ – eine mikroskopische Verdickung der Hornhaut – die vor von den UV Strahlen schützt. Dafür sind UVB-Strahlen nötig. Das sind aber auch die gefährlichen Strahlen, die für
7
Sonnenbrand auf der Kopfhaut bekommen nur Männer mit Glatze
Sonnenbrandgefahr auf der Kopfhaut besteht grundsätzlich für jeden. Gerade der hintere Kopfbereich und der Scheitel bei längeren Haaren sind besonders gefährdet. Sonnenhüte schützen den Kopf am besten vor der Sonne – wer keine Kopfbedeckung tragen möchte, verwendet am besten einen nicht fettenden Sonnenschutz-Spray.
8
Blondinen brauchen mehr Schutz als Dunkelhaarige
Dass hellere Hauttypen sensibler auf die Sonnenstrahlung reagieren als dunkle, ist vollkommen richtig. Die Eigenschutzzeit der verschiedenen Hauttypen unterscheidet sich jedoch deutlich. Das hat aber nicht unbedingt was mit der Haarfarbe zu tun. Den persönlichen Lichtschutz kann man bei einem Dermatologen ermitteln lassen.
9
Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verhindert Bräune
Das ist falsch! Viele denken, ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) verhindere das Braunwerden und benutzen stattdessen lieber Sonnenöl oder Produkte mit niedrigeren Faktoren. Doch auch mit starkem Sonnenschutz wird man braun, und das noch umso schonender. Ein hoher LSF schützt vor Sonnenbrand und bewirkt, dass die Bräune länger hält.
10
Bodylotion hilft genauso gut wie After-Sun Pflege
Bei einem Sonnenbrand ist es am wichtigsten, der verbrannten Haut die Feuchtigkeit zurückzugeben. Bodylotions und ähnliche Produkte wirken zwar pflegend, beinhalten jedoch nicht die speziellen Wirkstoffe wie beispielsweise Aloe Vera, die die gestresste Haut mit Feuchtigkeit versorgen und gleichzeitig kühlen. Auch fördert Aloe Vera die Regeneration neuer Zellen. Tipp: After-Sun-Lotion im Kühlschrank aufbewahren.
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