Magazin

Schätze aus dem Kinderzimmer: Diese Spielsachen sind richtig viel Geld wert

Anzeige

Von Polly Pocket über Disney-VHS-Kassetten bis hin zu den Diddl-Blättern und dem ersten eigenen Game Boy: Alle, die ihre Kindheit in den 90ern verbracht haben, erinnern sich bestens an die Schätze im Kinderzimmer. Doch tatsächlich sind die kultigen Spielsachen heute nicht nur Staubfänger, sondern bringen mitunter eine ganze Menge Geld ein!

Anzeige
 
game_boy.png

Game Boy
Für zu damaligen Verhältnissen stolze 149 Mark gab es den Game Boy inklusive Tetris. Heute wird die Spielekonsole auf Ebay und Co. hoch gehandelt. So bringt ein Gameboy Classic im Normalfall zwischen 80 bis 100 Euro ein, je nach Zustand noch deutlich mehr. Je neuwertig das Gerät und je mehr Zubehörteile noch vorhanden sind, desto höher der Preis. Spitzenreiter mit teilweise mehreren hundert bis sogar tausenden von Euro sind originalverpackte Game Boys und Spiele.
 

diddl.png

Diddl-Sachen
Die Diddl-Maus war aus den Kinderzimmern der 90er nicht wegzudenken. Als Kuscheltier im Bett, als Schlüsselanhänger am Rucksack oder als Aufdruck auf Bettwäsche, Tassen und Brotdose: Diddl war überall.  Unvergessen waren die Pausen, in denen auf dem Schulhof Diddl-Blätter getauscht wurden und bis auf das letzte Blatt gefeilscht wurde. Inzwischen haben die Blockblätter unter Sammlern enorm an finanziellem Wert gewonnen und einzelne Blockblätter kann man mitunter für 6 Euro das Stück an den Mann bringen. Wer noch vollständige Blöcke hat, kann damit 50-60 Euro verdienen und ganze Sammlungen liegen je nach Größenordnung im dreistelligen Bereich.

furby.png

Furby
Die erste Generation der flauschigen elektronischen Haustiere eroberte ab 1998 die Kinderzimmer. Die kleinen Plüschtiere mit den großen Kulleraugen, die sogar mit den Wimpern klimpern konnten, hatten einen Wortschatz von mehreren hundert Wörtern und waren ziemlich gesprächig. Heute zahlen Liebhaber für Originale der Edition 70-800 bis zu 250 Euro. Allerdings muss die Originalverpackung noch vorhanden sein.
 

polly_pocket.png

Polly Pocket
Ursprünglich wurde Polly Pocket ab 1989 von der britischen Firma Bluebird produziert. Die bunten Plastikdosen waren im Inneren als Gebäude oder Landschaften gestaltet und die winzigen kleinen Figuren von nur einem Zentimeter Größe konnten darin wohnen, arbeiten, einkaufen oder ihren Urlaub genießen. Mit mehreren Polly Pocket Schatullen ließen sich ganze Städte und Spielwelten kreieren. Nach der Übernahme durch Mattel 1998 wurden die Figuren immer größer und das ursprüngliche Polly Pocket Konzept wurde überholt. Kein Wunder, dass die Bluebird-Schatullen aus den Jahren 1989 bis 1998 heute ganz schön viel Geld einbringen. Seltene Ausgaben werden für 3000 Euro gehandelt, weniger einzigartige Schatullen gehen auf Ebay ab und an für um die 1000 Euro über den Tisch.
 

disney.png

Disney-Kassetten
Mit Sicherheit besitzt jeder noch in irgendeiner alten TV-Wand ein verstaubtes Regal voller VHS-Kassetten, obwohl der entsprechende Rekorder schon lange das Zeitliche gesegnet hat. Doch vor allem alte Disney-Kassetten sind mitunter ein kleines Vermögen wert. Besonders wertvoll sind spezielle Sondereditionen wie „Black Diamond Classic“, „Platinum“ und „Masterpiece“ und englischsprachige Versionen, da der Hype in den USA noch eine ganze Nummer größer ist, als bei uns. Aber auch in Deutschland werden für diverse Disney-Sammlungen dreistellige Beträge geboten.

Anzeige