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WHO: Globaler Notstand wegen Zika-Virus

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Jetzt schlägt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Alarm. Wegen des Zika-Virus hat die Behörde jetzt den globalen Notstand ausgerufen.

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WHO schlägt Alarm:

Globaler Notstand wegen Zika-Virus

Jetzt schlägt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Alarm. Wegen des Zika-Virus hat die Behörde jetzt den globalen Notstand ausgerufen. Eine Expertenrunde hat sich am Montag in Genf zu diesem Schritt entschieden. Die Menschen, nicht nur in Südamerika, wo das Virus grassiert, sind in Sorge. Doch der globale Notstand solle besonders die Bemühungen erleichtern, den Virus und dessen Ausbreitung zu verhindern.

Das Zika-Virus breitet sich derzeit besonders in Brasilien und 24 weiteren Ländern aus. Bisher 1,5 Millionen Infizierte soll es allein in Brasilien geben, Tendenz steigend. Medikamente und Impfungen gibt es bisher nicht - nur Schmerzmittel machen die Symptome erträglicher.

Ansteckung auch durch ungeschützten Sex?

Das Virus sei zum ersten Mal in den 40-Jahren aufgetreten und entdeckt worden. Übertragen wird es von der Gelbfliebermücke (Aedes aegypti) und der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus). Eindeutig nachgewiesen ist es zwar noch nicht, allerdings gehen Experten davon aus, dass das Virus auch durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und einer Blutspende übertragen werden kann.

Das passiert bei einer Infektion

Zwar gebe es noch keine Todesfälle durch das Zika-Virus, allerdings könne es zu schweren neurologischen Schäden führen. Besonders Schwangere sind gefährdet, da sich das Virus durch die Nabelschnur auch auf das ungeborene Kind übertragen kann. Die Folgen sind dramatisch: Schwere Hirnfehlbildungen sind die Folge, was sich durch einen sehr kleinen Kopf äußert. Eine Horrorvorstellung für jede werdende Mutter, besonders derzeit in Südamerika.

Schwangere sollten Reisen nach Südamerika vermeiden

Wer nach Südamerika reist, sollte sich stets mit langen Hosen, Hemden und Insektenmittel schützen. Schwangere sollten eine Reise nach Südamerika vermeiden. Neben dem südamerikanischen Raum gehören auch Länder in Afrika, Asien und dem Pazifik zu den betroffenen Gebieten.

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