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Genuss

Mit diesen Haushaltsmitteln werdet ihr die Knoblauchfahne los

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Apfel, Kopfsalat und Minze – das ist der Trick!

Es gibt wohl kaum eine so geliebte und gleichzeitig verhasste Knolle wie diese: Der Knoblauch. Am Abend schmeckt sie noch hervorragend in der Spaghetti Aglio Olio, doch am nächsten Tag fällt einem die Knoblauchfahne dann zur Last. Vor allem im Büro, vor dem Zahnarzt-Besuch oder auf einem Date ist Knoblauch strengstens zu vermeiden. Dabei ist Knoblauch sehr gesund: Er wirkt desinfizierend und hält Blut, Herz und Gefäße in bestem Zustand. Was also tun gegen die Knobi-Fahne? Diese banalen Haushaltsmittel können helfen.

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Amerikanische Wissenschaftler wollen jetzt ein Mittel gefunden haben, das die überwünschte Knoblauchfahne reduziert und ja, sogar ganz verschwinden lässt. Wer denkt er müsse nun ein Höllen-Geld dafür ausgeben, hat falsch gedacht. Denn diese Mittel findet ihr bei euch zuhause im Kühlschrank: Kopfsalat und Apfel.

Das mag banal klingen, doch die Studie, die nun in dem „Journal of Food and Science“ veröffentlicht wurde, hat die Beweise. Für die Studie mussten die Probanden 25 Sekunden lang auf drei Gramm Knoblauch kauen. Im Anschluss erhielten sie verschiedene Flüssigkeiten und Lebensmittel: roher Apfel, Apfelsaft, gekochten Apfel, rohen oder gekochten Kopfsalat, rohe Minzblätter, Minzblätter-Saft und grünen Tee. Die Forscher maßen daraufhin die Spuren von Knoblauch im Atem.

Und tatsächlich! Zwei der eingesetzten Lebensmittel reduziert den Knoblauchgeruch um 50 Prozent: Roher Apfel und roher Kopfsalat. Die Minze schnitt sogar noch besser ab. Minzsaft und Apfelsaft verringert zwar den unangenehmen Atem, waren aber nicht so wirksam wie das Kauen des eigentlichen Apfel und der frischen Minzblätter. Die warmen Versuchsproben hatte ebenfalls eine hemmende Wirkung. Der grüne Tee hingegen zeigte keinerlei Wirkung.

Die Forscher erklären das Ergebnis wie folgt: Die Enzyme in rohen Lebensmittel helfen zuerst den Geruch zu neutralisieren. Daraufhin wirken Phenole, die die flüchtigen Verbindungen im Knoblauch zerstören. Nach diesen neuen Erkenntnissen muss sich keiner mehr den Knoblauchgenuss unter der Woche entgehen lassen. Guten Appetit!

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