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Gesundheit

Diese Fehler macht fast jeder beim frischen Ingwertee

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Schnittfläche, Schale und Ziehzeit – so hat die Bio-Knolle die beste Wirkung

Wer eine Erkältung endlich loswerden will, tut mit frischem Ingwertee genau das Richtige. Diese scharfe Knolle ist nämlich eine wahre Wunderwaffe und hilft sogar gegen Reiseübelkeit, Migräne und Verdauungsprobleme. Dennoch können wir bei der Zubereitung von dem Ingwerwasser so einiges falsch machen. Und die könnte auf Kosten der genialen Knolle gehen. Wir verraten worauf ihr beim Ingwertee-Kochen achten solltet.

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Nicht nur der würzige Geschmack macht den Ingwer als Küchenzutat so beliebt. Er enthält wertvolle ätherische Öle sowie reichlich Mineralstoffe und Spurenelemente, die das Immunsystem stärken.  Deshalb ist der Griff zur Knolle, wenn sich gerade eine Erkältung anbahnt, eine super Idee: Einfach die Knolle schälen, in grobe Stücke schneiden, mit heißem Wasser aufgießen und fertig. Doch an dieser Stelle hat man schon ziemlich viel falsch gemacht.

So bereitet man Ingwertee richtig zu:

„Ingwer hat vor allem zwei Wirksubstanzen zu bieten: seine ätherischen Öle und Scharfstoffe“, erklärt Diplom-Ökotrophologe Uwe Knop aus Eschborn dem Fitbook. Diese Stoffe gehen in das Wasser über, wenn der Ingwer angeschnitten wird. Entsprechend sei es ein Fehler, zu große Stücke in die Tasse zu geben. „Es gilt: Je mehr Schnittfläche, desto mehr ‚Ingwer-Geschmack‘ kann sich entfalten. Darin verbergen sich die wertvollen Scharfstoffe“, sagt der Experte. Am besten also möglichst viele, etwa fünf Millimeter dünne Scheiben mit kochendem Wasser aufbrühen und das Ganze mindestens fünf Minuten lang ziehen lassen. Dabei ist zu beachten, dass sich die ätherischen Öle beim Zerkleinern verflüchtigen. Daher sollte der Ingwer immer möglichst frisch geschnitten werden. Wahlweise kann man den Tee auch in einem Kochtopf zubereiten und nach dem Aufkochen der Scheiben noch etwa 15 bis 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Aber wie ist das mit der Schale? Mit Ingwer ist es ein bisschen wie mit einem Apfel: Die besten und wichtigsten Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit verbergen sich direkt unter der Schale. Wer den Ingwer also schält, bevor er sich daraus Tee kocht, kann zwar dennoch den vollen Geschmack der Knolle genießen, profitiert aber im Zweifel nicht von der gesundheitsfördernden Wirkung der Knolle. Und genau die lohnt sich: Denn es wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und regt den Stoffwechsel und die Durchblutung an.

Wer mit dem Gedanken der Schale nicht klar kommt oder es unhygienisch oder eklig findet, Ingwer nicht zu schälen, der kann ihn entweder gründlich unter fließendem Wasser abschrubben oder die Schale nur oberflächlich entfernen. Wer Angst vor Giftstoffen oder Chemikalien im Ingwer hat, wie Düngemittel oder Insektenvernichtungsmittel, sollte darauf achten nur Bio-Ingwer zu kaufen. Der ist zwar ein bisschen teurer, aber dafür auch sicherer.

Solltet ihr das Gefühl haben, der ungeschälte Inger wäre bitterer und schmecke nicht so angenehm, könnt ihr je nach Geschmack etwas Honig, Minze oder Zitronensaft dazugeben.

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