Gesundheit

Social Jetlag – Wie ein weit verbreiteter Schlaf-Fehler unserer Gesundheit schadet

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Vor allem das Herz ist von diesem Phänomen betroffen

Schlafen ist doch für viele von uns eine Lieblingsbeschäftigung, oder? Es geht nichts über eine kuschelige Nacht im warmen Bettchen, im Schutz der weichen, warmen Bettdecke. Am schlimmsten ist dann, wenn am Montagmorgen der penetrante Wecker in der Früh klingelt und uns aus der süßen Welt der Träume reißt. Da ist es doch kein Wunder, dass wir das Wochenende gerne mal nutzen, um so richtig auszuschlafen. Doch genau davor warnen jetzt Forscher und Gesundheitsexperten.

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Wenn man am Wochenende den ganzen vermeintlich versäumten Schlaf von Montag bis Freitag nachholt, behaupten die Experten, zieht man sich ganz schnell einen so genannten „Social Jetlag“ zu. Ähnlich eben, wie ein Jetlag nach einer langen Reise in eine andere Zeitzone.

Das bedeutet, wenn wir unter der Woche früh ins Bett gehen und auch früh wieder aufstehen, dafür aber am Wochenende lange wach bleiben und bis mittags schlafen, kommt unser kompletter Biorhythmus durcheinander. Unser Körper hat somit keine Chance, einen vernünftigen Schlafrhythmus zu aufzubauen.

Und das ist gar nicht so ungefährlich – vor allem für das Herz. Dieses Phänomen des sozialen Jetlags wurde bereits mehrfach medizinisch untersucht und belegt. Und die Experten sind sich sicher: Der Social Jetlag kann nicht nur unsere Konzentration stören, sondern auch zu Herzkrankheiten und andere Schäden führen.

Die Experten raten also demnach, jeden Tag der Woche zu etwa derselben Zeit ins Bett zu gehen und auszuschlafen – auch wenn es für die meisten von uns komplett unrealistisch klingt. Wenn sich erstmal ein regelmäßiger Biorhythmus etabliert hat, sind wir dann auch weniger müde, als wenn wir am Wochenende bis mittags in den Federn schlummern.

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