Tiere

Marienkäfer: Wenn sich die Krabbeltiere ins Haus verirren...

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So wirst du sie los UND kannst ihnen helfen!

Es wird draußen wieder frischer und nicht nur die Menschen zieht es mehr in das Innere ihrer Häuser. Insekten machen es nicht anders und so können sich die paar kleinen Marienkäfer in deinem Haus zu einer richtigen Plage entwickeln. Aber die friedliebenden Tierchen kommen ja nicht ohne Grund. Das kannst du für sie tun.

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Warum können Marienkäfer zur Plage werden?

Durch die angenehmen Herbsttemperaturen fühlen sich die Käfer auch bei uns in Deutschland wohl, obwohl sie sich normalerweise in wärmeren Ländern Europas aufhalten würden.

Sie verbringen eigentlich den Winter unter Laub, Steinen, Rind oder im Moos. Steigen dann die Temperaturen wieder an, kommen sie wieder raus.
Da jedoch das Wetter auch ganz schnell wieder umschwingen kann, müssen diese ganz schnell einen Unterschlupft finden und da sind unsere Häuser die nächste Schutzmöglichkeit.

Zu lange können sie sich dort aber auch nicht aufhalten, da die intensive Wärme in unseren Häusern auch nicht gut für sie ist. Demnach verkriechen sie sich in Mauerritzen und Dachsparren.

Dort können sich die vermehrungsfreudigen Harlekein-Käfer aus Asien ungestört verbreiten. Unsere heimischen Siebenpunkt-Marienkäfer sind kaum das Problem. Die Plagen entstehen meistens aufgrund ihrer asiatischen Verwandten.

Ich bin betroffen - Was kann ich machen?

1. Aufsaugen und frei lassen
So schaffst du es Mengen an Marienkäfern aus deinem Haus zu bekommen, ohne diese zu töten! Ziehe dazu einfach einen Nylonstrumpf oder eine einfache Socke über das Staubsaugerrohr. So werden sie nicht aufgesaugt, sondern nur aufgefangen und du kannst sie anschließend wieder in die Natur freilassen.

2.Prävention von neuen Eindringlingen
Sind erstmal alle Plagegeister draußen, sollen diese auch außerhalb des Hauses bleiben. Dies kannst du ganz einfach durch Hausmittel bewirken. Lege dazu Vanillestangen, Lorbeerblätter oder verteile Lavendelöl auf deine Fensterbänke. Öffnest du nun deine Fenster gelangt der Duft nach draußen. Marienkäfer halten sich von diesen Gerüchen fern und somit auch von deinem Zuhause.

3. Fliegenschutzgitter …
... helfen nicht nur bei Marienkäfern! Sie halten jegliche Insekten vor dem Eintritt in dein Zuhause fern. Somit kannst du nicht nur Marienkäfer im Herbst, sondern auch Schnaken im Sommer aufhalten.

4. Verdichte Löcher an Fenstern und Türen
Hast du Lücken am Haus, kannst du diese mit Dichtungsstreifen oder Silikon schließen. Sind diese komplett zu, können Marienkäfer auch nicht mehr durch diese kleinen Ritzen in das Innere deines Hauses gelangen.

5. Den Käfern helfen
Damit sich die kleinen Käferlein nicht bei dir zu Hause einrichten, kannst du im Garten auch ein paar Laubhäufchen aufschütten und bspw. die Käfer, die du drinnen gefangen hast, dort freilassen, damit sie dort überwintern können. Auch hilft es ihnen, Stauden erst nächstes Jahr herunterzuschneiden. Somit müssen sich die Marienkäfer dann nicht in den Hausfassaden oder gar im Inneren Schutz suchen, sondern können ihren natürlichen Lebensraum beziehen, ohne vom nächsten Frost getötet zu werden.
 

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