Besser Schlafen - Tipps für dich!

 

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Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit schlafen.
Darum ist es umso wichtiger, dass der Schlaf auch erholsam ist. Viele Menschen kämpfen mit Schlafproblemen. Sie wachen häufiger in der Nacht auf, schwitzen, sind am nächsten Tag nicht erholt und sind deshalb gereizt. Gründe, woran das liegen kann, gibt es genügend. Es kann an psychischem Stress hängen, an der falschen Matratze oder am falschen Bettnachbar.
 
Am Ende sollte aber vor allem auf eines geachtet werden: Schlaf sollte genauso wichtig sein, wie jeder andere Termin den wir am Tag haben. Wer auf Dauer auf den erholsamen Schlaf verzichtet, bei dem wird es sich schon bald auch am Tage bemerkbar machen.
 

  
Der Schlafbedarf eines Menschen ist individuell – jeder braucht unterschiedlich viel Schlaf. Dies ist von mehreren Faktoren, wie dem allgemeinen Gesundheitszustand, dem Alter oder den Genen abhängig. Hierbei ist auch nicht nur die Schlafdauer entscheidend, sondern viel mehr die Schlafeffizienz und -qualität.

Allerdings gibt es auch eine Therapie, die mit vorübergehendem Schlafentzug zu besserer Schlafqualität führen soll.

Es gibt immer ein paar Regeln, die zu beachten sind, um gut schlafen zu können. Man sollte nach Möglichkeit immer zur selben Zeit ins Bett gehen. Menschen sind Gewohnheitstiere, auch beim Schlafrhythmus. Wir sollten täglich über mehrere Wochen zur gleichen Zeit ins Bett, so pendelt sich ein Schlaf-Wach-Rhythmus ein.

 

 
Facts rund ums Schlafen

Der 21. Juni ist der nationale Tag des Schlafes. Wir feiern ihn mit ein paar lustigen Facts. Wusstest du zum Beispiel, dass Gähnen wirklich beim Einschlafen hilft? Es regt nämlich die Blutzirkulation im Gehirn an und kühlt damit auch die Hirnzellen ab. Außerdem sorgt das Gähnen für Entspannung und somit kannst du besser einschlafen. 

Ein weiterer Fact ist, dass nackt schlafen nicht nur das Selbstbewusstsein fördert und die Sexualität steigern lässt, sondern auch den Schlaf verbessert! Das hat was mit der sogenannten „Circadiane Rhythmik“ zu tun. Und außerdem, wer kann schon die Finger voneinander lassen, wenn man nackt nebeneinander schläft? 

In heißen Sommernächten allerdings solltest du auf einen Pyjama nicht verzichten! Der sollte auf jeden Fall aus dem richtigen Stoff sein, damit nächtlicher Schweiß aufgefangen wird und die Wärme vom Körper abgetragen werden kann.
 

 
Es kommt auf die Rituale an

Wer vor dem Schlafengehen bestimmte und gleichbleibende Rituale hat, bereitet seinen Körper auf den Schlaf vor. Dazu gehört nicht nur ein Buch lesen, sondern auch die richtige Mahlzeit vorm Essen gehen. Schwere Mahlzeiten sollten vermieden werden. 
 

 
Auch auf den richtigen Partner kommt es an. Ein Hund ist nicht nur der beste Freund eines Menschen, sondern auch der perfekte Schlafpartner. Das geht aus einer Studie hervor. Muss der Mann jetzt auf der Couch schlafen?

Diese Rituale und Routinen helfen uns dabei, einen erholsamen Schlaf zu bekommen. Denn geschieht dies nicht, kann es schnell zu Schlafstörungen kommen. Eine besonders beängstigende Schlafstörung ist die Schlafparalyse.
 

 
Brauchen wir Mittagsschlaf? 

Ein Review, in dem mehrere Studien zum Thema zusammengefasst wurden, zeigt, dass ein Mittagsschlaf sich positiv auf das Befinden und die Leistungsfähigkeit auswirkt. Daher stimmt der Mythos, dass Mittagsschlaf gesund sei.

Allerdings sollte der Schlaf am Mittag nicht zu lang sein: Ein „Power Nap“ zwischen 10 und 20 Minuten wird als ideal erachtet, um nach einem Mittagsschlaf wieder schnell wach und leistungsfähig zu sein. Menschen, die unter einer Schlafstörung leiden, wird dagegen von einem Mittagsschlaf abgeraten, da sich dadurch das Bedürfnis, am Abend zu schlafen, verringern kann.

Weitere Tipps für besseren Schlaf:

  • Raumtemperatur bei 18 Grad halten
  • Smartphone in den Nacht-Modus: Das Licht von Smartphones und Tablets ist genauso hinderlich wie Tageslicht. Der hohe Blaulichtanteil in den Displays hemmt die Produktion von Melatonin im Gehirn. Handys abends aus!
  • Geräuschpegel reduzieren: Fenster schließen und Ohrenstöpsel nutzen.
  • Keine aufwühlenden Tätigkeiten vor dem Schlafen.
  • Einschlafritual: regelmäßige Bettgeh-Zeiten, Entspannungsübungen oder eine Tasse beruhigender Tee.
  • Auf Alkohol, Koffein und schweres Essen verzichten: Alkohol verhindert das Durchschlafen und fördert die Schweißproduktion, schweres Essen ist Arbeit für den Körper, da er mehr zu verdauen hat und Koffein hemmt die Müdigkeit
  • Power Nap von 10 Minuten (nicht mehr).
  • Tagsüber einen kleinen Spaziergang machen.
  • Orgasmus hilft beim Einschlafen: Beim Orgasmus werden die Hormone Oxytocin und Prolaktin werden ausgeschüttet, die beim Einschlafen helfen. 
  • Durch regelmäßiges Meditieren kann das Gedankenkarussell gestoppt werden. Zehn Minuten am Tag reichen da schon. Geführte Meditation gibt es auf YouTube. 

 
Sorgt Zedernholz für besseren Schlaf?

Wer unter Schlaflosigkeit leidet, sollte sich ein Bett aus Zedernholz kaufen, denn der Duft, den das Holz ausstrahlt, beruhigt die Nerven und fördert den gesunden Schlaf. Die Zeder ist ein ganz erstaunlicher Baum, der mehr als 25 Meter hoch und über 1000 Jahre alt werden kann.  Auch wer unter Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leidet, ist gut beraten, in einem Bett aus Zedernholz zu schlafen. In den Hochgebirgen dieser Welt sind Zedern zu Hause, sie trotzen sogar einer Temperatur von minus 40 Grad. Dies macht das Holz widerstandsfähig und ideal für den Bau von Möbeln. Zudem strahlen Betten aus diesem besonderen Holz eine herrliche Wärme und Gemütlichkeit aus. 

 

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