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Rocknews

Rammstein Video-Premiere - kommt heute schon die erste Single?

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Rammstein werden im Juli in der größten Arena Moskaus spielen und...heute Abend um 18 Uhr veröffentlichen Sie voraussichtlich ihre erste Single!

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Es ist ja schon lange bekannt, das Russland eine Hochburg für Rammstein-Fans ist. Jetzt hat das Ganze aber nochmal neue Ausmaße angenommen. Am 29. Juli sollten Lindemann und Co. eigentlich in der VTB Arena in Moskau spielen. Die Ticketanfragen sind allerdings so explodiert, dass die 33.000 Plätze dort nicht mehr ausreichen. Deshalb wurde ihre Show jetzt hochverlegt: Und zwar in das Olympiastadion Luschniki...es bietet Platz für rund 81.000 Zuschauer!

Außerdem ist vor Kurzem ein Veröffentlichungsdatum für neues Material durchgesickert. Der Regisseur eines bereits abgedrehten Musikvideos hat auf Instagram ein Video gepostet in dem das Datum des 28. März 2019 in römischen Ziffern zu lesen ist. Höchstwahrscheinlich dürfen wir uns also heute noch über die erste Single-Auskopplung des kommenden Albums freuen! Zumindest ist  auf der Website der Berliner bereits folgendes zu lesen: VIDEO PREMIERE AT 18:00 CET.

 

Hier könnt ihr euch solange den ersten Teaser von Rammstein anschauen:

Dieser Teaser hat bereits kurz nach Veröffentlichung sehr große Wellen geschlagen. Im Mittelpunkt - der teils heftigen Kritik - stehen die Kostüme der Bandmitglieder. In Kleidung, die schwer an die von KZ-Häftlingen im Dritten Reich erinnert, sieht man Lindemann & Co am Galgen stehen, den Strick um den Hals. Gitarrist Paul Landers trägt außerdem einen Judenstern auf der Brust. Das Video endet mit frakturähnlicher Schrift und dem Wort "Deutschland". Die Reaktionen von Politikern und Vertretern jüdischer Verbände sind teils ziemlich extrem ausgefallen, sie haben sich quasi umgehend zu Wort gemeldet und den kurzen Videoclip laut bild.de wie folgt kommentiert:

- Charlotte Knobloch, Ex-Präsidentin des Zentralrats der Juden: „Mit diesem Video hat die Band eine Grenze überschritten. Wie Rammstein hier das Leid und die Ermordung von Millionen zu Entertainmentzwecken missbraucht, ist frivol und abstoßend.“
Der jüdische Historiker Michael Wolffsohn: eine „Form von Leichenschändung. Völlig inakzeptabel!“

- Karin Prien, Sprecherin des Jüdischen Forums in der CDU: „widerliche Geschmacklosigkeit“ um „Klicks zu erzeugen.“

- FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff: „Die Shoa ist als Werbung nicht geeignet. Egal für was. Man muss abwarten, ob das ein Ausschnitt ist, mit dem Rammstein einen Beitrag zur Aufarbeitung des Holocaust leistet.“

- Felix Klein, Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung: „Die Inszenierung der Musiker von Rammstein als todgeweihte KZ-Häftlinge stellt die Überschreitung einer roten Linie dar. Sollte dies nur der Verkaufsförderung des neuen Albums dienen, halte ich dies für eine geschmacklose Ausnutzung der Kunstfreiheit.

- Iris Rosenberg, Sprecherin der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem: „Yad Vashem kritisiert nicht generell künstlerische Arbeiten, die an Holocaust-Bilder erinnern. Wir glauben, dass eine respektvolle künstlerische Darstellung des Subjekts legitim sein kann, solange es die Erinnerung an den Holocaust keinesfalls beleidigt, herabsetzt oder schändet. Und nicht nur als bloßes Werkzeug dient, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen. Deshalb fordert Yad Vashem Künstler auf, verantwortungsvoll zu handeln und die Erinnerung an die Opfer des Holocaust sowie die Überlebenden zu respektieren, die die Schrecken der Epoche überstanden haben.“

In den sozialen Netzwerken gibt es natürlich auch Gegenstimmen, die fordern, dass man erst einmal abwarten solle und nicht kritisieren solle, was man nicht verstehe. So ist es durchaus denkbar, dass Rammstein mit dem neuen Song den wieder auflodernden Antisemitismus in Deutschland an den Pranger stellen. Des weiteren sind viele der Meinung, dass es niemals schaden kann, an die Grausamkeiten des Holocaust zu erinnern, so dass er niemals in Vergessenheit geraten wird.

 

Fest steht bereits, dass die Berliner ihr erstes Video abgedreht haben. Und zwar in der Zitadelle in Berlin-Spandau, das hat auch die Museumschefin Urte Evert dem "Tagesspiegel" bereits bestätigt:

„Rammstein haben einen Tag und eine Nacht bei uns in der Zitadelle gedreht – mit Nebelmaschinen in der „Enthüllt“-Austellung, mit Nahaufnahmen der großen Figuren, mit Lichtshow und Kerzen. Und der Fantasy-Mittelalter-Dreh fand in der Bastion Kronprinz statt. Das ist weltweite Werbung für die Zitadelle. Und ein bisschen cool ist’s ja auch, wenn Rammstein Spandau entdeckt, oder?“

Wir sind in jedem Fall sehr gespannt auf das kommende Rammstein Album, welches sogar bereits für April 2019 erwartet wird! 

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Rammstein (@rammsteinofficial) am

Außerdem gibt es seit einigen Tagen auf dem Instagram-Account "Specter" immer wieder kleine Snippets und Fotos, die Hinweise auf das kommenden Projekt von Rammstein geben. 
 

Alles wurde mit dem Hashtag #duhastvielgeweint versehen. Die Spannung steigt! Am 28.März werden wir dann mehr erfahren...
 

 

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