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Musikreport

Woodstock auf der Leinwand

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Woodstock ist bis heute ein Mythos. Dazu beigetragen hat neben den Medien auch die dreistündige Dokumentation „Woodstock – 3 Days of Peace & Music“ 1970. Seit dem konnte die ganze Welt sehen, was damals in White Lake vor sich ging. Wir nennen euch in unserer REGENBOGEN ZWEI Woodstock-Woche alle Fakten zum Film.

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Beim legendären Woodstock-Festival 1969 waren nicht nur knapp eine halbe Millionen musikgieriger Hippies dabei, sondern auch über 20 Kameraleute, die Bilder und Videos von dem Festival gemacht haben. Daraus wurde dann ein Jahr später ein Dokumentarfilm über das Woodstock gemacht. Regie hat damals Michael Wadleigh geführt. Das Besondere an diesem Film war, dass immer wieder verschiedene Split-Screens eingesetzt wurden, sodass mehrere Perspektiven gleichzeitig zu sehen waren. Natürlich wurde der Streifen mit Musik der Woodstock-Künstler untermalt –mit dabei auch drei Songs von Jimi Hendrix - inklusive seiner legendären Version der amerikanischen Nationalhymne.
 
Mit am Film beteiligt war auch einer der einflussreichsten Regisseuren des zeitgenössischen amerikanischen Kinos: Martin Scorsese. Scorcese war damals noch ganz am Anfang seiner Karriere. Bei der Dokumentation war er mit am Schnitt beteiligt. Nach der Arbeit an der Woodstock-Dokumentation, wurde er in die Gewerkschaft der Regisseure aufgenommen und konnte 1974 mit seinem Film „Alice lebt hier nicht mehr“ seinen großen Durchbruch erreichen.
 

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Bild: Ric Manning / CC BY 3.0

 
Der Film wurde von den meisten Kritikern in den Himmel gelobt und bekam mehrere Auszeichnungen. „Woodstock“ war 1971 beim Oscar in den Kategorien „Bester Schnitt“ und „Bester Sound“ nominiert und gewann sogar die Kategorie „Bester Dokumentationsfilm“. In nur 18 Wochen hat der Film ganze $5 Mio. eingespielt. Da das eigentliche Festival ein finanzielles Desaster war, konnte mit den Film-Einnahmen im Laufe der Zeit der Verlust ausgeglichen werden. Es dauerte allerdings fast 10 Jahre, bis alle Schulden getilgt waren. Denn das meiste Geld verdienten Warner Bros. mit dem Film – die Festival-Veranstalter rund um Michael Lang bekamen gerade mal 20% der Gewinne.

„Woodstock - Die Doku“ war aber nicht die einzige Verfilmung zu dem Festival. 1990 kam ein weiterer Dokumentarfilm auf die Leinwand, in dem unveröffentlichte Live-Aufnahmen gezeigt wurden. Auch gibt es einige Spielfilme, die um das Thema Woodstock kreisen. Jedoch keiner so erfolgreich wie die Dokumentation aus dem Jahr 1970.
 

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