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Musikreport

Die größten Bands der 80er!

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Die besten und größten Bands der 80er auf einen Blick!

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1. Bon Jovi

Die Band Bon Jovi wurde durch John Francis Bongiovi 1983 gegründet, nachdem er den Talentwettbewerb eines Radiosenders gewonnen hatte. Nach der Veröffentlichung des Debütalbums "Bon Jovi" ging die Band als Vorgruppe von ZZ Top, den Scorpions und KISS auf Tour.

Der große kommerzielle Durchbruch gelang mit dem dritten Album "Slippery When Wet". Nach dem sechsten Album "These Days" und der folgenden Tour im Jahre 1996 war erstmal Pause für Bon Jovi und die Akteure gingen ihren Soloprojekten nach. Erst im Jahr 2000 erschien wieder ein gemeinsames Album: "Crush“ brachte der Band den Erfolg in ihrem Heimatland zurück. Das Album wurde besonders durch die Single  "It’s My Life“ bekannt.
 

2. Genesis

Genesis ist eine 1967 gegründete, einflussreiche britische Rockband, die mit weltweit über 150 Millionen verkauften Alben bis heute zu den kommerziell erfolgreichsten zählt. Gekennzeichnet durch ihre sehr eigenständigen Mitglieder, durchlief die Band zwei sich deutlich voneinander unterscheidende musikalische Epochen: Nach dem Ausstieg des Gründungsmitglieds und Frontmanns Peter Gabriel 1975 und des Gitarristen Steve Hackett 1977 machte das verbliebene Trio, bestehend aus Tony Banks, Phil Collins und Mike Rutherford, ab den späten 1970ern eine signifikante stilistische Wandlung durch.

Von ihren Kombinationen aus komplexen Songstrukturen, anspruchsvollen Instrumentierungen sowie theatralischen Live-Auftritten nahm die Band zunächst etwas Abstand und konzentrierte sich auf Musik für die breitere Masse. Mit ihrem nun zumeist radiotauglichen Mainstream-Rock stiegen die Erfolgszahlen der Band nochmal enorm an. Im März 2010 wurde Genesis als wichtige und einflussreiche Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

 

3. U2

Die Rockband U2 wurde 1976 in Dublin gegründet und wechselten ganze vier Mal den Namen, bis sie schließlich 78 den Namen U2 behielten. Nur einen Tag nach dieser Entscheidung gewannen sie eine Talentshow und sicherten sich so den ersten Plattenvertrag. Das muss Schicksal gewesen sein.

Der erste internationale Hit gelang U2 mit der Single "New Year's Day" aus dem Album "War" im Jahre 1983. Bereits in den jungen Jahren der Band merkte man deren politisches und soziales Engagement, welches sie Mitte der 80er noch verstärkten und dieses auch in ihren Songtexten einbauten. Das Album "The Joshua Tree" aus dem März 1987 erreichte in Deutschland,  Großbritanien und den USA Platz 1 der Albumcharts und gilt als das beste Album von U2.
 

4. The Police 

The Police wurden 1970 gegründet, gaben 1986 bekannt eine (zweite) kreative Schaffenspause einzulegen....sie dauerte bis 2008 als die Band bei einem Reunion-Konzert im Madison Square Garden verkündete „We are The Police! And we are back!“. Danach wurde die Band The Police zum ersten Mal einvernehmlich und offiziell aufgelöst. 

Gleich zu Beginn ihrer Karriere wurden Sting, Andy Summers und Stewart Copeland für ihre besonderen Live-Qualitäten gelobt: Sie galten als die Band, die ihren ohnehin schon einzigartigen virtuosen Studiosound auf der Bühne in etwas fast schon Übernatürliches verwandeln konnte. Sie waren bekannt für ihre sehr große musikalische Vielfalt. "Message In A Bottle” (1979), “Walking On The Moon” (1979) und “Every Little Thing She Does Is Magic” (1981) sind die erfolgreichsten Single-Auskopplungen, genauso wie: “Every Breath You Take” (1983).
 

5. AC/DC

Im November des Jahres 1973 gründeten die schottischen Brüder Angus McKinnon Young und Malcolm Mitchell Young die Band AC/DC in Sydney (Australien). Die Idee zum Bandnamen stammt von der Schwester der Young-Brüder: Beim Anblick der Beschriftung ihrer Nähmaschine (AC/DC steht für Wechselstrom/Gleichstrom) kam ihr der Gedanke, dass dieser optimal zum kräftigen Strom-Gitarren-Rock der Band passen würde.

Prägend wirkte sich vor allem der Sänger Ronald Belford "Bon" Scott auf die Band aus, der bis zu seinem Tod nach einem Alkoholexzess 1980, Frontmann der Gruppe blieb. Bekannt wurde die Gruppe durch ausgedehnte Tourneen in Australien. Das Debütalbum "High Voltage" erschien 1975 in Australien und später auch in Amerika und Europa. Mit diesem Album erlangten sie immer mehr an Bekanntheit und begannen im Jahr darauf auch durch die Vereinigten Staaten und Großbritannien zu touren.

Nur kurze Zeit nach dem das erfolgreiche Album "Highway To Hell" auf dem Markt war, verstarb der Sänger Bon Scott. Die Band war gerade mit Aufnahmen für ein neues Album beschäftigt, welche daraufhin kurzzeitig eingestellt wurden. Überlegungen, AC/DC aufzulösen, wurden (zum Glück) verworfen und der neue Sänger Brian Johnson wurde schließlich in die Band aufgenommen.

Das erste Album mit dem neuen Frontmann war "Back In Black". Es wurde mit Multi-Platin und sogar mit Diamant ausgezeichnet, für ca. 42 Millionen verkaufte Exemplare und ist damit das erfolgreichste Album von AC/DC, sogar "das meistverkaufte Album einer Band aller Zeiten"! Nach Aussage von Angus Young soll das ganz in schwarz gehaltene Cover ein Zeichen der Trauer für den verstorbenen Frontmann Bon Scott sein. Nach diesem Album brach die Erfolgssträhne der Band nicht mehr ab.

6. Iron Maiden

1975 gründete der Bassist und Keyboarder Steve Harris die britische Heavy Metal-Band: Iron Maiden, "die eiserne Jungfer". Bekanntheit erlangte die Band erstmals mit einem Live-Auftritt bei BBCs „Top Of The Pops“. In dieser Zeit wurde auch ihr Zombiemaskottchen Eddie (Edward the Head) geboren. Eddie ist in fast jedes Cover der Band integriert und auch fester Bestandteil der Bühnenshows der Gruppe.

Den absoluten Durchbruch schafften die Metaller schließlich mit dem Album "The Number Of The Beast" im Jahr 1982. Trotz zahlreicher Personalwechsel gehören sie zu den beliebtesten Bands der 80er Jahre, in ihrem Genre. Iron Maiden verkauften weltweit 100 Millionen Tonträger. “Bring Your Daughter To The Slaughter”, "Run To The Hills”, “Wasted Years” und “2 Minutes To Midnight”, erreichten in Großbritannien Hitstatus. Bei den Metal Hammer Awards wurden Iron Maiden 2008 und 2009 zur besten UK Band erkoren.

7. Van Halen

Die Hardrock-/Metal-/Glamband wurde von den holländischen Brüdern Eddie (Gitarre) und Alex van Halen (Schlagzeug) 1972 in Kalifornien gegründet. Im Jahre 1976 sah Gene Simmons von der Band KISS einen Auftritt von Van Halen und finanzierte ihnen die Produktion eines Demobandes. Ihr erstes Album „Van Halen“ (1978) haben die Musiker 10 Millionen Mal verkauft. Das bedeutete: Diamant, was ca. zehnmal Platin entspricht.

Schon mit dem Debütalbum betonierte Gitarrenheld Eddie Van Halen seinen Ruf als "Meister des Tappings" - das Stück "Eruption" macht die Fingertechnik für Gitarrensoli populär. Weltberühmt ist auch sein Solo in Micheal Jacksons "Beat It".

Die Alben von Van Halen erhielten meist hervorragende Musikkritiken. Über Jahrzehnte hinweg lieferten Van Halen solide Alben, die auch immer wieder Hits ausspuckten. Auf dem europäischen Markt kamen sie erst Mitte der 80er an. Ihr berühmtester Titel „Jump“ (1984, von der LP „1984“) verleitet noch heute zum Mitmachen, Mittanzen und Kaufen. Im Jahr 2007 wurde die Band sogar in die "Rock And Roll Hall Of Fame" aufgenommen.

Am 6. Oktober 2020 verstarb Eddie Van Halen nach langer Erkrankung an Kehlkopfkrebs.

8. Dire Straits

Von 1977 bis 1995 existierte die britische Rockband Dire Straits um den Sänger und E-Gitarristen Mark Knopfler. Auf den ersten beiden Alben ist auch dessen Bruder David Knopfler an der Gitarre zu hören. Zu den Gründungsmitgliedern gehören ansonsten noch John Illsley (Bassgitarre) und Pick Withers (Schlagzeug).

Ihren ersten internationalen Erfolg erlangten sie 1979 in den USA. Ihr Debütalbum "Dire Straits“ (1978) stieg auf Platz 2 der US-amerikanischen Billboard-Charts. Die Singleauskopplung "Sultans Of Swing“ gewann Platz 4 der dortigen Billboard-Singlecharts. Das mit Abstand erfolgreichste Album ist und bleibt "Brothers In Arms" von 1985 - in Großbritannein erlangte es 14-fach Platin-Status.
 

9. Journey

Journey sind mit über 75 Millionen verkauften Alben eine der erfolgreichsten US-amerikanischen Rockbands. Sie gelten als Mitbegründer des AOR (Adult-Orientated Rock). Sie gründeten sich 1973. Und dann 1996 wieder, nachdem sie sich '87 aufgelöst hatten.

Zu den bekanntesten und meistverkaufen Alben zählen "Escape“ (1981) und "Frontiers“ (1983). Mit "Escape“ waren sie für 152 Wochen in den USA auf Platz 1 und erreichten neunfach Platin (entsprechend 9 Millionen Plattenverkäufen). Für Nachfolger "Frontiers" erhielten Journey sechsfach Platin. In ihrer Heimat standen sie damit 85 Wochen auf dem zweiten Platz.
 

10. Foreigner

Foreigner gehören zu den bekanntesten Vertretern des Adult Orientated Rock. Sie sind für ihren melodiös-melancholischen Hard-Rock bekannt. Die britisch-amerikanische Rock-Band wurde 1976 in New York gegründet. Im März 1977 erschien das Debütalbum "Foreigner“, welches in den USA mehr als fünf Millionen Mal verkauft wurde. Im Juli 1981 folgte die vierte LP mit dem passenden Titel "4“, mit der der Band auch der Durchbruch in Europa gelang.

Sie verkauften über 80 Millionen Alben und schufen Hits wie “As Cold As Ice”, “I Want To Know What Love Is” und “Waiting For A Girl Like You”. Nachdem der Sänger Lou Gramm Foreigner 1990 verließ, war auch die Hochphase der Band vorbei.
 

11. Toto

Gegründet wurden Toto 1976–1977. Die beiden Gründungsmitglieder Jeff Porcaro und David Paich spielten bereits in einer High-School-Band zusammen und arbeiteten als Studiomusiker in Los Angeles. Das erste Musikalbum mit dem Titel "TOTO“ (1978) war die erste gemeinsame musikalische Produktion der Band. Im selben Jahr wurden sie für den Grammy als „Bester Newcomer“ nominiert.
Danach starteten sie ihre erste Tournee in den USA.

Die Popularität von Toto erreichte mit dem Album "TOTO IV“ 1982 ihren Höhepunkt. Danach ging die Band auf ihre erste große Welttour. Insgesamt wurden Toto mit sechs Grammys ausgezeichnet. 
 

12. Status Quo

Man sagt ja, alle guten Dinge sind drei. Aber bei Status Quo waren es fünf. Die Band hieß ursprünglich „The Scorpions“, als sie sich 1962 gründeten und wechselte den Namen noch vier Mal, bis sie es endlich bei „Status Quo“ beließen.

Da anfangs der erhoffte Erfolg trotz Plattenvertrags ausblieb, schlug Pat Barlow der Band vor, einen zweiten Gitarristen in die Band aufzunehmen. Die Wahl fiel auf Rick Parfitt (2016 †), der das Angebot sofort annahm. Ihre nächsten Releases passten hervorragend in den neu aufblühenden Psychedelic-Musiktrend und die Band wurde richtig erfolgreich. Quo haben 55 britische Hit-Singles aufgenommen — mehr als jede andere Band. 22 davon schafften es in die Top Ten. 
 

13. Guns N' Roses

Diese Hardrockband wurde 1985 in Los Angeles rund um den Sänger und Klavierspieler Axl Rose gegründete. Ende der 1980er Jahre sind die Musiker mit ihrem ersten Album "Appetite for Destruction“ berühmt geworden: 35 Millionen Verkäufe – das bedeutet: eines der erfolgreichsten Rockplatten aller Zeiten und das erfolgreichste Debütalbum. Guns N‘ Roses erlebten ihren musikalischen Zenit 1990 bis 93‘. In der Zeit gaben sie 192 Konzerte in nur 28 Monaten.

Doch je höher der Flug, desto tiefer der Fall. Neben anhaltenden Drogen-Eskapaden – ganz besonders von Gitarrist Slash – waren es auch Axel Roses zunehmende Star-Allüren, die am Image der Band immer mehr nagten. Schnell machte der Spruch "No scandals, no Guns N'Roses" die Runde. Nicht selten wurden Shows spontan abgesagt, Konzerte nach wenigen Songs abgebrochen und stundenlang wartende Fans vor den Kopf gestoßen: Vielleicht war das auch ein Grund, weswegen insgesamt 11 Musiker in der Geschichte der Band gekommen und gegangen sind.

Auch Slash verließ nach mehreren heftigen Streits mit  Axl Rose  95’ die Band um seine eigene zu gründen. 2016 kamen Axl und Slash aber wieder zusammen, gingen gemeinsam wieder auf Tour und feierten große Erfolge: Im Juni 2017 präsentierten sie sich noch einmal in Deutschland wie in jungen Jahren: Mächtig und ohrenbetäubend. Über die Jahre produzierten sie Hits wie: “Knockin’ On Heaven’s Door”, "Live And Let Die”, "November Rain“, "You Could Be Mine”, "Don’t Cry“ sowie “Yesterdays”.
 

14. The Cure 

The Cure bewegt sich seit den 1990er Jahren im Pop-Rock beziehungsweise im Alternative Rock. Die 1976 zusammengekommenen Bandmitglieder aus England hab schon so einige musikalische Phasen durchlebt: zunächst den Post-Punk (bis 1980), danach den Dark Wave/Gothic Rock (bis 83) und anschließend die Phase des New Wave (bis 88).

Das Markenzeichen ihres Sängers waren schwarz umrandeten Augen und eine lange, dunkle Popperfrisur. Mit ihrem siebten Studioalbum "Kiss me Kiss me Kiss me“ (1987) erreichten die Musiker Platin in den USA. Mit dieser LP gelangte The Cure erstmals in die Billboard Top 40. 
 

15. Def Leppard

Def Leppard starteten 1977 als Schülerband unter dem Namen "Atomic Mass“ im englischen Sheffield. Der richtige Erfolg kam erst, als die Band als Support von AC/DC auf ihre Highway-to-Hell-Tour auftrat. Auf dieser Tour lernten sie den AC/DC-Manager Peter Mensch kennen, der fortan auch für die Belange von Def Leppard zuständig war.

Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums  "On Through the Night“ im Jahr 1980 tourte die Band ab Mai intensiv als Vorband durch die Vereinigten Staaten für Bands wie Judas Priest oder AC/DC. "Pyromania“ (1983) erreichte in den amerikanischen Charts Platz 2, ihre Tour war die zweiterfolgreichste des Jahres – hinter Michael Jackson. Das Album blieb 92 Wochen in den Charts und verkaufte sich durchschnittlich bis zu 100.000 Mal pro Woche!  Ihr viertes Studio Album "Hysteria“ war letztendlich 1987 der größte Albumerfolg der britischen Hardrockgruppe.  
 

16. Queen

Queen wurden 1970 in Großbritannien gegründet. Die Bandbesetzung blieb mit Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon blieb mehr als zwei Jahrzehnte lang unverändert. Die Musik der Band ist durch große stilistische Vielfalt gekennzeichnet. Alle Bandmitglieder waren immer am Songwriting beteiligt.

Die im Oktober 1975 veröffentlichte Vorabsingle "Bohemian Rhapsody“ wurde zum Weihnachts-Nummer-eins-Hit des Jahres und belegte neun Wochen lang Platz eins der britischen Charts. Die Hymne landete sogar im Guinness Buch der Weltrekorde, als "beste Single Großbritanniens für die vergangenen 50 Jahre". Ab diesem Zeitpunkt gingen ihre internationalen Erfolge kontinuierlich weiter. Queen waren so bekannt, dass aus ihnen sogar ein neuer Guinness-Weltrekord entstand. "Bohemian Rhapsody" führte zu einem Fanclub, der laut Guinness World Records der langanhaltendste Fanclub der Welt einer Rockgruppe war.

Der Tod Freddy Mercurys versetzte die Fans der Band in tiefe Trauer. Mercury verstarb am 24. November 1991 im Alter von 45 Jahren an einer Lungenentzündung – weniger Stunden nach Bekanntmachen seiner AIDS-Erkrankung. Erst im Februar des Jahres hatte Queen das letzte gemeinsame Album "Innuendo" veröffentlicht.
 

17. Judas Priest

Judas Priest ist eine britische Heavy-Metal- Band und wurde in Birmingham gegründet. Sie setzte neue Akzente mit ihrer Leder- und Nietenkluft.

1977 wurde "Sin After Sin“ veröffentlicht. Mit diesem Album wandte sich Judas Priest erstmals gänzlich dem Heavy Metal zu, da sie davor überwiegend Rock und Blues gespielt hatten. Im gleichen Jahr spielte die Band eine erste Tour durch Amerika im Vorprogramm von Led Zeppelin. Der große Einfluss Judas Priests auf die Metalszene zeigt sich unter anderem durch eine große Anzahl von Bands, die sich nach Songnamen ihrer Vorbilder benannten.
 

18. The Hooters

Kaum eine Band ist in den Augen und Ohren der meisten Leute so sehr mit den 80ern verknüpft wie die Hooters.

Sie stammen aus Philadelphia und gründeten sich dort 1978. Rob Hyman und Eric Bazilian sind die zwei wichtigsten Mitglieder, die unter anderem auch für die Hits der Gruppe zuständig waren. Nebenbei  arbeiteten die beiden für unzählige Rockstars als Songwriter und Produzenten. Schon vor dem ersten Release erspielten sie sich in Philadelphia bereits eine stattliche Fangemeinde.

Internationale Bekanntheit erlangte die Band aber erst durch ihren Auftritt beim Live-Aid-Festival am 13. Juli 1985 in Philadelphia. Mit Liedern wie "All You Zombies“, "Johnny B" und "Satellite“ erzielte sie einige Chartplatzierungen. Gegen Ende des Jahres 1995 trennte sich die Band, um vielfältige Soloprojekte – auch außerhalb der Musik – zu verwirklichen. Aber im November 2001 spielte die Band beim Jubiläumskonzert für den berühmten DJ Pierre Robert aus Philadelphia, der Anfang der 1980er Jahre als aller erster die Hooters im Radio spielte. Im Jahre 2003 tourten sie dann mit großem Zuspruch durch 17 Städte Deutschlands. Durch diese Tour angespornt, kamen sie in den beiden folgenden Jahren wieder und tourten unter anderem auch durch die Schweiz und Schweden.
 

19. BAP

BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Rockbands. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.

Der erste Auftritt fand im Juli 1977 im Mariensaal in Köln statt. Das erste Album, "Wolfgang Niedecken’s BAP rockt andere kölsche Leeder“, erschien im November 1979. Der Bandname BAP entstand aus dem Spitznamen Niedeckens, der ursprünglich seinen Vater so nannte:  Papa-Papp-Bap.

 

20. Marillion

Marillion ist eine britische Rockband, die 1979 in Aylesbury gegründet wurde.

Ihre Geschichte lässt sich in zwei unterschiedliche musikalischen Abschnitte unterteilen, was durch einen Austausch des Sängers bedingt war: Mit Frontmann Fish konnte die Band sich als eine der einflussreichsten Bands des Progressive Rocks etablieren.

In dieser bis 1988 anhaltenden Formation erschienen vier Alben, darunter "Misplaced Childhood“ mit den beiden größten Single-Erfolgen der Band, "Kayleigh“ und "Lavender“. Nach dem Front-Man Wechsel von Fish zu Hogarth wechselte sich auch der Stil der Band. Mit dem Album "Holidays in Eden“ veröffentlichte Marillion 1991 die Platte, die bislang am deutlichsten am Mainstream orientiert war.

 

21. The Scorpions

Die Scorpions sind eine deutsche Hard-Rock-Band aus Hannover, die 1965 gegründet wurde und bis heute Bestand hat. Gemeinsam produzierten sie einen bis dato in Deutschland nicht für möglich gehaltenen Hardrock.

Durch den Erfolgshunger des Gründers und Sängers, Rudolf Schenker auf Trab gehalten, tourt die Band unaufhörlich und erspielte sich in Europa und Japan eine treue Fangemeinde.  Der Erfolg der Scorpions wuchs stetig und erreichte schließlich 1991 seinen Höhepunkt, als die Gruppe, passend zur politischen Weltsituation, die Ballade "Wind Of Change" herausbringt. Das Lied wird 1991 zur erfolgreichsten Single, es berührt die Menschen und erreicht in 11 Ländern Platz 1 der Charts.

 

22. Aerosmith

Weltweit haben sie über 150 Millionen Alben verkauft. Sie gehören zu den erfolgreichsten US-Bands und wurde mit unzähligen Gold- und Platin-Auszeichnungen versorgt: Aerosmith.
1970 gründete Frontman Steven Tyler zusammen mit dem Gitarristen Joe Perry und dem Bassist Tom Hamilton in Sunapee in New Hamshire, USA, die Band Aerosmith. In den folgenden zwei Jahren tourte die Band unermüdlich an der Ostküste der USA entlang, um sich einen Namen zu machen - damals noch mit Blues-Titeln. Und ihr Einsatz wurde belohnt: 1972 bekamen sie ihren ersten Plattenvertrag und schafften es 73‘ mit ihrem ersten Album "Aerosmith immerhin auf Platz 166. 

Der richtige Durchbruch gelang der Band aber erst mit ihrem dritten Album "Toys in The Attic“ im Jahr '74. Auf dieser Platte ist auch erstmals der typische Aerosmith-Sound zu hören. Doch mit dem Erfolg kamen auch die Drogen. Steven Tyler und Joe Perry verdienten sich damals aufgrund ihrer grenzenlosen Eskapaden den Spitznamen „The Toxic Twins“. Und auch die Streitereien nahmen stetig zu - dafür ließen aber die Erfolge deutlich nach. 79‘ verließen Joe Perry und Brad Whitford genervt die Band, kehrten aber später wieder zurück, nachdem Tyler einen Entzug gemacht hatte. Gemeinsam versuchte man wieder an die alten, erfolgreichen Zeiten anzuknüpfen - was mit "Rag Doll“ und "Dude (Looks Like A Lady)“ zum Teil auch gelang. Doch die ganz großen Zeiten von Aerosmith waren vorerst vorbei. 

In den 90er Jahren schaffte es die Band wieder zurück in die Köpfe und Hallen. Am Erfolg beteiligt waren sicher auch die Hip HopperRun DMC“, die den Aerosmith-Song "Walk This Way" zum zweiten Mal in die Hitparaden brachten. Mit diesem Cover-Song hatte außerdem erstmals eine erfolgreiche Verschmelzung von Hip Hop und Rock stattgefunden. Ein historischer Moment in der Musikgeschichte.

2001 wurden Aerosmith in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. Mit "I Don’t Want to Miss a Thing" erschuf die Band noch einmal weltweit einen Nummer- Eins-Hit. 2004 erschien dann das Album "Honkin’ on Bobo", das nach vielen Jahren wieder ein reines Blues-Album war. Es ging zwar weiterhin nicht ohne Streitereien in der Band zu, trotzdem kam Ende 2012 wieder ein neues, gemeinsames Album: "Music from Another Dimension".
 

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