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Musikreport

Die größten Solokünstler der 80er!

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Die besten und größten Solokünstler der 80er auf einen Blick:

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1. Bruce Springsteen

Als Live-Musiker wurde er zur Legende. Seinen Durchbruch feierte er 1975 mit der Single "Born to run" und dem folgenden Album "The River" aus dem Jahr 1980. 

Er wuchs in einem armen und sehr religiös geprägten Elternhaus auf. Schon früh rebellierte er gegen die Engstirnigkeit  seines Elternhauses, seiner katholischen Schule und seiner kleinbürgerlichen Heimatstadt New Jersey, wofür er in der Rockmusik ein Ausdrucksmittel fand. Ende der 1960er Jahre tourte Springsteen als Sänger verschiedener Bands durch die Clubs von New York. Ab 1972 war er der Frontmann der E-Street-Band, mit der er den Durchbruch schaffte. 1984 veröffentlichte Springsteen das Album „Born in the USA“ mitsamt der gleichnamigen Single, die ein legendärer Welthit wurde. 1985 folge eine Welttournee mit zahlreichen Stationen auch in Deutschland.

Heute zählt Springsteen zu den bekanntesten und erfolgreichsten, lebenden Rocklegenden. Weltweit verkaufte er 130 Millionen Tonträger, davon alleine 60 Millionen in den USA. Er wurde für seine musikalischen Leistungen, seine anspruchsvollen und kritischen Texte sowie sein soziales Engagement vielfach ausgezeichnet, unter anderem auch mit 20 Grammys!

2. Peter Gabriel

Berühmt wurde er als Frontmann von Genesis. Aber Peter Gabriel ist mehr als nur ein Popstar, er war Songwriter, Produzent und leidenschaftlicher Menschenrechtsaktivist

Peter besuchte in seiner Jugend die Charterhouse School, wo er Tony Banks, Mike Rutherford, Christ Steward und Anthony Phillips kennenlernte. Zusammen gründeten sie die Band „Genesis“. Die Band erlangte schnell die Aufmerksamkeit der nationalen Musikszene, was wahrscheinlich unter anderem an Gabriels verrückten Verkleidungen und Auftritten lag. Trotz einiger Erfolge  von Genesis verließ Gabriel 1974 die Band.

 Ein Jahr später arbeitete Peter bereits an seiner Solo-Karriere, die er 1977 mit seinem Debüt-Album „Peter Gabriel“ einleitete. Bis dahin von den meisten Kritikern durchaus wohlwollend aufgenommen und mit einigen Hits gesegnet, übertraf Gabriel die in ihn gesteckten Erwartungen schließlich, als er 1986 mit dem Album „So“ einen Riesenerfolg landete.

3. Bryan Adams

Die High School verließ Adams als 15-Jähriger um mit diversen Bands in verschiedenen Nachtclubs in Vancouver auftreten zu können. Mit einer dieser Bands nahm er sogar ein Album auf:"If Wishes Were Horses... Then Beggars Would Ride". Dieses Album wurden im Jahre 2004 um zwei Titel erweitert und unter dem Titel "Bryan Adams - The Early Years" neu aufgelegt.

Nur ein Jahr nach dem Album verließ er jedoch die Band bereits wieder um sich seiner Solo-Karriere zu widmen. Zu dieser Zeit war Bryan auch als Songwriter für andere namhafte Künstler tätig, wie zum Beispiel für Bonnie Tyler oder die Band KISS. Zum Beginn der 80er Jahre erhielt er seinen ersten Plattenvertrag, doch erst mit seinem dritten eigenen Album erlangte er den Durchbruch: „Cuts Like A Knife".

Der Durchbruch in Europa gelang ihm mit dem Album "Reckless" von dem zum Beispiel auch der bekannte Song „Summer of 69“ stammt. 1991 erschien das bisher meist verkaufte Album des Kanadiers unter dem Titel "Waking Up the Neighbours". Es wurde in Kanada mit Diamant, in den USA mit vierfach und in Großbritannien dreifach Platin ausgezeichnet. Von genau diesem Album stammt die wohl erfolgreichste und bekannteste Bryan Adams Single: "(Everything I Do) I Do It For You".

4. Phil Collins

Phil Collins wurde sowohl als Mitglied der Rockband Genesis, als auch als Solokünstler bekannt und gehört mit über 250 Millionen verkaufter Tonträger zu den weltweit erfolgreichsten Musikern der Branche.  1970 beantwortete Collins eine Annonce im Melody Maker, in der „…ein für akustische Musik empfindsamer Schlagzeuger“ gesucht wurde. Die Anzeige stammte von der Band Genesis, die nach zwei Alben nun schon zum vierten Mal einen Schlagzeuger suchte. Genesis entschied sich tatsächlich für Collins, mit dem sie ein Jahr später das Album „Nursery Cryme“ aufnahmen.

Nachdem der Lead-Sänger Peter Gabriel die Band verließ , suchte die Band lange erfolglos einen Nachfolger, bis sie erkannten, das Collins diesen Job übernehmen könnte. Bei längeren Instrumental-Stücken spielte Collins auf einem zweiten Drum-Set, was Genesis für ihre legendären Schlagzeug-Duette bekannt machte. Das erste Album mit Collins als Lead-Sänger „A Trick of the Tail“  erreichte die Top 40 der US-Charts und kam in den UK-Charts sogar auf Platz 3. Nach dem Album „We can’t dance“ gab Collins seinen Abschied von der Band bekannt und startete seine Solokarriere.

Bereits seine erste Solo-Single „In the Air Tonight“ wurde zu einem weltweiten Hit und hielt sich eine Woche auf Platz 1 der deutschen Charts und weitere fünf Wochen in den Top 10. Für Gesprächsstoff sorgte vor allem der düstere Songtext. Die Jahre 1983 bis 1991 markierten den Höhepunkt von Collins’ Karriere. Sein anhaltender Erfolg als Solokünstler und mit Genesis brachte ihm endlichen Awards und Auszeichnungen ein.

5. Ozzy Osbourne

Am 03.12.1948 erblickte der als Fürst der Finsternis bekannte Musiker Ozzy Osbourne das Licht der Welt. Während seiner Schulzeit stand er bereits für Theaterstücke auf der Bühne und spielte schon als 14-jähriger in der ersten Band. Bekannt wurde er mit der Band Black Sabbath, aus der er aber 1979 aufgrund seiner Drogenprobleme rausgeworfen wurde.

In der Öffentlichkeit galt Osbourne als ein an Wahnsinn grenzender Rocksänger, unter anderem, weil er angeblich auf der Bühne Tieren Köpfe abbiss und okkulte Rituale durchführte. Vor allem während der 1980er Jahre kämpfte Osbourne mit seiner Drogensucht und Alkoholismus, die ihn oft in Schwierigkeiten brachten und in Skandale verwickelten. 

Sharon Arden (die Tochter des ehemaligen Black-Sabbath-Managers und Ozzys zukünftige Ehefrau) rettet ihn aus der Krise und schlug ihm eine Solokarriere vor. Ozzy gründete die Band Blizzard of Ozz mit der er später auf Welttournee ging und solo noch berühmter wurde. Mit Hits wie „Crazy Train“, „No More Tears“ oder „Bark at the Moon” , landete er mehrmals in den Charts.  

6. Mike Oldfield

Mike Oldfield galt immer als faszinierender Sonderling im Musikgeschäft. Ein scheuer Pardiesvogel, der sich weder Zeitgeschmack noch Genre-Grenzen unterwarf. Die ersten Gitarrenakkorde bracht ihm sein Vater bei, die erste Band gründete er mit seiner Schwester. Bereits Anfang der 70er beginnt er die Vorbereitungen für seinen weltberühmten Alleingang "Tubular Bells". Nach drei Jahren intensiver Arbeit an diesem Album präsentiert er 1973 ein imposantes Werk was für viele Produzenten zu übertrieben und zu anspruchsvoll war. Nur eine Plattenfirma kann sich damit anfreunden und veröffentlicht das bis heute erfolgreichste Album der Firmengeschichte.

Für den zunächst schüchternen Mike Oldfield war der plötzliche Erfolg eine Belastung; es kam zu Angstzuständen und Zusammenbrüchen. Er zog sich einige Zeit aus der Öffentlichkeit zurück, doch erschien 3 Jahre später nach einigen Therapien als eine gereifte Persönlichkeit wieder. Nach dieser Rückkehr veröffentlichte er unzählige Alben und erlangte immer mehr an Berühmtheit. Die größten Charterfolge erzielte er in den 1980er-Jahren mit Songs wie „Moonlight Shadow“, „Shadow on the Wall“ und „Pictures in the Dark“.

7. Joan Jett

Geballte Mädels-Power ist ihr Erfolgskonzept - allein oder zusammen mit anderen Mitstreiterinnen. Joan zog als Jugendlich mit ihren Eltern nach Hollywood, Kalifornien.

Erste Aufmerksamkeit erregte sie als Gitarristin, Songschreiberin und Sängerin in der Hard-Rock-Frauen-Band The Runaways. Nach deren Auflösung im Jahr 1980 widmete sie sich erstmals ihrer Solokarriere und hatte Erfolge mit ihrer neuen Band, den Blackhearts. Zum Beispiel 1981 mit ihrem Hit „I Love Rock ’n’ Roll“.

Als Frau war es anfangs sehr schwer in der Rock-Musik-Industrie, da viele glaubten, das wäre „Männersache“. Joan wurde auf Konzerten beleidigt oder sogar mit Flaschen beworfen. Doch sie setzte sich durch und  schaffte es, sieben Wochen auf dem ersten Platz der Billboard-Charts zu landen und erreichte damit Platin-Status.

Weitere Alben folgten und die ihre Fangemeinde wuchs stetig. Der amerikanische Gitarrenhersteller Gibson brachte sogar ein signiertes Modell ihrer E-Gitarre „Gibson Melody Maker“ raus. Neben ihren musikalischen Ambitionen übernahm die Rock-Lady darüber hinaus auch einige Rollen in Kino- und TV-Filmen. 2010 wurde sogar ein Film über sie und ihre Girls-Band gedreht: „Bad Reputation“.

8. Gary Moore

Bekannt wurde Gary Moore als britischer Rock-Gitarrist, Sänger und auch Komponist. Er war übrigens eigentlich Linkshänder, spielte aber ausschließlich Rechtshänder-Gitarren. Die Karriere von Gary Moore begann bereits 1969, als zusammen mit Phil Lynott von Thin Lizzy Musik machte. Zusammen mit der Band Skid Row hat er zwei Alben veröffentlicht. 72‘ hat er dann seine eigene Band, die Gary Moore Band gegründet und diese brachte 73‘ das erste und einzige Album mit dem Titel „Griding Stone“ heraus. Als der Erfolg dann aber ausblieb, trennte sich die Band wieder.

78‘ versuchte er sich alleine und startete eine Solokarriere. Er brachte das Album "Back on the Streets" raus, auf dem auch der erfolgreiche Titel „Parisienne Walkways“ zu finden ist. Spätestens mit dem Album „Run for Cover“  hatte sich Moor einen festen Namen in der Hardrock -Szene gemacht und ist heute nicht mehr wegzudenken. In den 90ern wechselte er dann zum Bluesrock und konnte mit dem Album Still Got the Blues  einen weltweit großen Erfolg verbuchen.

9. Billy Idol
 

In den 1980er-Jahren war Idol einer der berühmtesten Musikstars und feierte unter seinem Pseudonym weltweit Charterfolge. Seinen Künstlernamen leitete er von „idle“ (engl. für träge) ab, da er in der Schule oft von seinen Lehrern als solches bezeichnet wurde. Zusammen mit „Billy“, einer Koseform seines Vornamens „William“, entstand Billy Idol.

Nach einem abgebrochenen Philosophiestudium verschlug es den jungen Idol in die frühe Londoner Punkszene. Er gründete seine eigene Band, Generation X, die Mitte bis Ende der siebziger Jahre erfolgreich drei Alben und mehrere Singles veröffentlichte.  Nach der Auflösung der Band, ging Idol 1981 in die USA, um mit aufwändigen Produktionen und einem maßgeschneiderten Image als „harter Kerl“ mit Lederhose und blondierter Stachelfrisur den Pop-Markt zu erobern. Hierbei entfernte er sich zwar ziemlich weit von seinen musikalischen Ursprüngen, landete aber kommerziell erfolgreiche Welthits, darunter „Dancing with Myself“, „Rebel Yell“, „Flesh for Fantasy“ und „White Wedding“.

Der damals sehr einflussreiche KISS-Manager Bill Aucoin entdeckte und förderte Billy. Mit seinen weltweit erfolgreichen Alben „Billy Idol“, „Rebel Yell“ und „Whiplash Smile“ wurde er zu einer stilprägenden Ikone einer ganzen Generation. 

10. Melissa Etheridge

Seit ihrem achten Lebensjahr spielt sie Gitarre und schreibt Lieder, im Alter von 13 Jahren hatte sie ihren ersten Auftritt vor Publikum. Ihren ersten Plattenvertrag konnte sie jedoch erst mit 26 Jahren unterschreiben, nachdem sie in einem kleinen Club entdeckt wurde. Melissa Etheridge wurde für ihre musikalischen Künste mit einem Oscar und zwei Grammys ausgezeichnet.

1988 veröffentlichte sie ihr erstes Album mit dem Titel „Melissa Etheridge“, für welches sie auf Anhieb Doppel-Platin erhielt. Ein Jahr später folgte ihr zweites Album „Brave and Crazy“ und 1992 dann „Never Enough“. Ihr Coming-Out ein Jahr später schadete, wieder Erwartens, ihrem Ruf keines Wegs, Seit 2003 ist sie mit Tammy Lynn Michaels verheiratet.

 

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