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Musikreport

George Floyd Proteste: Krist Novoselic begeistert von Trumps Militär-Drohungen!

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Der Ex-Nirvana-Bassist äußert sich zu den Demonstrationen anders als seine Musikerkollegen von den Rolling Stones oder auch Guns N’ Roses.

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UPDATE vom 04.06.2020:

Nach heftigen Reaktionen auf seine Äußerungen hat das ehemalige Nirvana-Mitglied seinen twitter Account deaktiviert. Auf facebook sah er sich zudem zu einer Stellungnahme gezwungen, in der er seine Aussagen einzuordnen versucht:

Um ein paar Dinge zu klären: Als bekennender Unabhängiger unterstütze ich weder eine große Partei noch einen Kandidaten. Und es fühlt sich verrückt an, das sagen zu müssen, aber ich unterstütze weder Faschismus noch einen autoritären Staat. Ich glaube an eine zivilisierte Gesellschaft und daran, dass wir alle darauf hinarbeiten müssen. Liebe und Dank an jeden, der dies lesen möchte.

Artikel vom 02.06.2020:

Die Vereinigten Staaten von Amerika befinden sich derzeit in einem absoluten Ausnahmezustand. Nachdem der Afro-Amerikaner George Floyd am 25. Mai bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen ist, wird dort vielerorts mit wütenden Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt reagiert. Dabei münden einige der Demonstrationen auch in Gewalt und Plünderungen, die mittlerweile selbst die Nationalgarde einzudämmen versucht.

In einer Rede am Pfingstmontag (1. Juni) drohte US-Präsident Donald Trump - auch ohne Rückendeckung des Kongresses - mithilfe des Militärs gegen die Protestierenden vorgehen zu wollen. Auf Gegenliebe stoßen diese Aussagen beim Ex-Nirvana-Bassisten Krist Novoselic. In seinem mittlerweile auf privat geschalteten facebook-Account lobte er Trump für seinen “starken und direkten” Tonfall:
 

 
Dem Bassisten zufolge käme die Gewalt auf den Demonstrationen von linken politischen Gruppen. Auch wenn Novoselic einräumt, dass der US-Präsident die militärischen Truppen nicht ohne Begründung entsenden sollte, lobte er den Staatschef für die Einhaltung seiner Versprechen:

Die meisten Amerikaner wollen Frieden in ihren Gemeinden und Präsident Trump hat diesem Wunsch entsprochen. Vergesst die rechtlichen Details, die nur wenige verstehen – Trump sagte, er werde die Gewalt stoppen, und das spricht eben viele an.

Viele andere Musiker reagieren hingegen mit Bestürzung auf den neuerlichen Fall von tödlicher Polizeigewalt gegen einen Afro-Amerikaner und solidarisieren sich mit den Demonstranten. Unter den Hashtags “#TheShowMustBePaused” oder “#BlackOutTuesday” kündigten viele Größen der Branche an, ihre Aktivitäten als Entertainer am heutigen Dienstag (2. Juni) ruhen zu lassen.

Mick Jagger spricht beispielsweise davon, dass man es den künftigen Generationen schuldig sei, die rassistische Spaltung und den Hass zu überwinden.
 

 

Kurz und knapp äußern sich hingegen die Hard-Rock Veteranen von Guns N’ Roses zur aktuellen Situation : “Wir stehen auf der Seite der Gerechtigkeit”.
 


Die Foo Fighters um Frontmann Dave Grohl unterstützen die Bewegung sogar, in dem sie ihre Fans zum Unterschreiben von Petitionen aufrufen. Diese sollen zur Gerechtigkeit für George Floyds Familie beitragen:
 

 
Es bleibt nur zu hoffen, dass die verhärteten Fronten sich nicht noch weiter zuspitzen.

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