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Musikreport

John Dolmayan: Trump ist “der größte Freund von Minderheiten”!

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Der System of a Down Drummer und sein Bandkollege Serj Tankian ordnen Trumps Arbeit komplett unterschiedlich ein.

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Auch gut anderthalb Wochen nach dem gewaltsamen Tod des Afro-Amerikaners George Floyd kehrt in den USA keine Ruhe ein. Wütende Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt bestimmen weiter das Bild in den Vereinigten Staaten. Bereits vor einigen Tagen hat sich Nirvana-Bassist Krist Novoselic positiv zu Donald Trumps militärischen Maßnahmen gegen die Demonstranten geäußert. Auch System of a Down Drummer John Dolmayan fand auf instagram nun lobende Worte für den US-Präsidenten. In einer Reihe von Beiträgen ging er dabei auf die Kritik an Trump und dessen Politik, sowie die aktuellen Proteste ein.
 

 

Dolmayan teilte unter anderem ein Zitat des US-amerikanischen Oberhaupts. In diesem behauptet Trump, seine Regierung habe mehr für die schwarze Community getan, als irgendein Präsident nach Abraham Lincoln. Der Schlagzeuger stimmt ihm in seinem Kommentar zu:

Der am meisten angegriffene Präsident der Geschichte ist der größte Freund von Minderheiten! Glaubt ihr nicht? Schaut euch die Statistiken an. Nur weil es euch nicht gefällt, ändert das nicht die Wahrheit.

 
 In anderen Beiträgen widmet er sich den Demonstrationen und drückt seine Befürwortung für diese aus - vorausgesetzt sie blieben friedlich.
 

Für diejenigen unter euch, die friedlich protestieren, macht bitte weiter so. Der einzige Weg die Veränderungen herbeizuführen, die wir alle wollen, ist auf einem friedlichen Weg. Und indem sich die Stimmen der Massen zu einer vereinen, die nicht überhört werden kann.

 
Desweiteren fordert er, dass Prominente aufhören sollten, verhaftete Antifa-Mitglieder finanziell zu unterstützen. Man solle das Geld lieber den kleinen Ladenbesitzern zukommen lassen, die durch die Plünderungen einen enormen Schaden erlitten haben.

Komplett konträr zu Donald Trump geäußert hat sich ausgerechnet Dolmayan’s Bandkollege Serj Tankian. Der System of a Down Sänger macht auf instagram unter anderem Witze darüber, dass der US-Präsident sich kürzlich in seinem Bunker versteckt hat:
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Run Donny run into your bunker. You may be the first US President to do so out of fear of your own citizens. A real leader would address the nation properly and a real man would go face the protestors on the streets in person. But like other corrupt undemocratic leaders in the past, you’ve realized they are not your people as you are not really our President. These protests are not just over race but over institutional injustices beginning with the slave era electoral college that put you in power, K Street lobbying firms, superdelegates of a two party duopolistic Neo-liberal corporatocracy whose day has come. You make antifa a terrorist organization but not the KKK? The lessons of the 2018 peaceful successful revolution in Armenia can be applied in the US and elsewhere in the world. Coordinate online and block every street everywhere and force the regime to resign. The time has come. Your time has come @realdonaldtrump

Ein Beitrag geteilt von Serj Tankian (@serjtankian) am

 

Renn Donny, renn in deinen Bunker. Du bist vermutlich der erste US Präsident, der das aus Angst vor seinen eigenen Bürgern gemacht hat. [...] Aber wie andere korrupte, undemokratische Anführer in der Vergangenheit, hast du gemerkt, dass wir nicht deine Bürger sind und du nicht wirklich unser Präsident bist. [...] Die Zeit ist gekommen. Deine Zeit ist gekommen @realdonaldtrump.

Vielleicht haben John Dolmayan und Serj Tankian ja die Möglichkeit, das bei einem System of a Down Zoom-Meeting auszudiskutieren.

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