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Musikreport

Sammy Hagar über Auftrittsverbote: “würde lieber krank werden und sterben”!

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Dem Ex-Van Halen Sänger zufolge würden wir schließlich sowieso alle mal sterben.

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Die Corona-Pandemie hat die Live-Musikbranche derzeit nahezu zum Stillstand gebracht. Weltweit sehnen Musiker deshalb die Zeit herbei, in der sie endlich wieder Konzerte spielen können. Die US-Ausgabe des “Rolling Stone” hat Musiker nun dazu befragt, wie sie die aktuelle Situation ohne Auftritte wahrnehmen. Eine überraschende Aussage tätigte dabei Sammy Hagar. Der ehemalige Van Halen Sänger machte deutlich, dass er bereit sei jetzt schon wieder aufzutreten:

Ich habe kein Problem damit, auch eine Show zu spielen, solange es noch keinen Impfstoff gibt - vorausgesetzt die Fälle gehen zurück. Ich gebe hier mal ein radikales Statement ab. Das ist schwer zu formulieren, ohne anderen Leuten auf den Schlips zu treten. Aber ehrlich gesagt würde ich lieber krank werden und sterben, wenn dieses Opfer zu bringen ist.

 
Hagar’s Meinung nach ist es höchste Zeit die Musikindustrie und auch die Wirtschaft im allgemeinen wieder hochzufahren. Auch wenn man damit Menschenleben riskieren würde:
 

Wir müssen die Welt und dieses Land schützen – vor dieser wirtschaftlichen Sache, die auf lange Sicht mehr Menschen töten wird. Ich würde es lieber sehen, wenn jeder wieder an die Arbeit geht. Wenn sich dafür ein paar von uns opfern müssten, OK. Ich werde für meine Kinder und meine Enkel sterben, damit sie in etwa so ein Leben führen können, wie ich es in diesem tollen Land hatte. [...] Ich werde nicht rumlaufen und die Krankheit verbreiten. Aber es gibt vielleicht eine Zeit, in der wir Opfer bringen müssen.

 
Der 72-Jährige erklärt seine Sichtweise zudem damit, dass wir sowieso irgendwann sterben werden:

Wie viele Menschen sterben täglich auf der Erde? Keine Ahnung. Es tut mir leid das zu sagen, aber wir werden alle mal sterben, Mann.

 
Mit diesen radikalen Aussagen unterscheidet er sich deutlich von den anderen befragten Musikerkollegen. Der damalige Creedence Clearwater Revival Sänger John Fogerty zum Beispiel denkt gar nicht daran sich und andere mit Auftritten in Gefahr zu bringen, solange kein Impfstoff auf dem Markt ist:

Ich glaube, dass niemand von uns bereit sein wird, bis wir einen Impfstoff gefunden haben und sich die Menschen wieder sicher fühlen. Ich gehöre zum älteren Personenkreis und viele Menschen in meinem Alter sind gestorben. Vielleicht denkt da so ein Typ, dass es eine gute Idee ist, aber ich sterbe nicht für Donald Trump. Ich sterbe nicht für die Wirtschaft.

Von Hagar’s Aussagen dürfte demnach wohl auch Fogerty überrascht gewesen sein.
 

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