Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Lädt ...
Was sind Benachrichtigungen? Radio Regenbogen verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren damit über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt direkt nachdem sie passieren.
Heute keine Lust? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!
Musikreport

The Rolling Stones: Klage gegen Donald Trump?

Anzeige

Der US-Präsident und sein Team haben schon mehrere Unterlassungserklärungen der Stones ignoriert.

Anzeige

Bereits seit einigen Jahren nutzt US-Präsident Trump Songs der Rolling Stones für seine Wahlkampfveranstaltungen - und zwar gegen den Willen der Band. Weil das Oberhaupt der Vereinigten Staaten von Amerika und sein Team bereits mehrere Unterlassungserklärungen ignoriert haben, erwägen Mick Jagger und Co nun sogar eine Klage gegen Trump. In der US-Ausgabe des “Rolling Stone” veröffentlichte der Sprecher der Band am vergangenen Samstag (27. Juni) nun diesbezüglich ein Statement:

Es könnte das letzte Mal sein, dass Trump Jagger/Richards-Songs bei seinen Kampagnen benutzt. [...] Die BMI [Gesellschaft zur Wahrnehmung von Urheberrechten] hat Trumps Wahlkampf-Team im Auftrag der Stones darüber informiert, dass der unautorisierte Gebrauch ihrer Songs einen Verstoß gegen Lizenzbestimmungen darstellt.

Dem Statement zufolge haben die Anwälte der Rock-Urgesteine eine weitere Warnung ausgesprochen. Sollte der Präsident im Wahlkampf weiter unerlaubt Lieder der Band verwenden, könnte dies eine Klage zur Folge haben. Am 20. Juni hatte Trump bei seinem Auftritt im US-Bundesstaat Oklahoma beispielsweise mal wieder „You Can’t Always Get What You Want“ gespielt. Die Stones hatten der Nutzung dieses Songs aber bereits 2016 widersprochen.

Auch die Familie von Tom Petty wehrt sich entschieden dagegen, dass die Songs des 2017 verstorbenen Musikers für Trumps Auftritte genutzt werden. In einem öffentlichen Statement machten sie erst kürzlich deutlich, dass der Präsident den Song “I Won’t Back Down” nicht für seine Zwecke nutzen darf:

Trump war in keiner Weise berechtigt, dieses Lied für eine Kampagne zu nutzen, die zu viele Amerikaner und den gesunden Menschenverstand vernachlässigen. Sowohl der verstorbene Tom Petty als auch seine Familie machen deutlich, dass sie Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art nicht unterstützen. Tom Petty hätte nie gewollt, dass einer seiner Songs für eine Hasskampagne verwendet wird. Er wollte die Menschen zusammenbringen.

Es scheint, als müsse sich Trumps Wahlkampfteam nach neuen Songs für seine Auftritte umschauen.

Anzeige