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Musikreport

Dee Snider: Comeback-Touren sind Mist!

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Der ehemalige “Twisted Sister”-Sänger hat kein Verständnis für Acts, die nach Abschiedstournees wieder Konzerte geben.

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Wenn legendäre Acts aus dem Ruhestand zurückkehren, um wieder auf der Bühne zu stehen, löst das bei Fans in der Regel große Begeisterung aus. Einen faden Beigeschmack hat ein solches Szenario aber, wenn die Künstler zuvor schon eine große Abschiedstournee gespielt haben. Ex-Twisted Sister-Frontmann Dee Snider ist alles andere als ein Freund von anschließenden Comeback-Touren. In einem Interview mit “Ultimate Guitar” macht der 65-Jährige seinem Ärger über dieses Verhalten Luft:

Ich finde, das ist Bockmist. [...] wenn du eine Abschiedstour machst, das so verkündest, Tickets verkaufst und ein T-Shirt hast, auf dem ‚No More Tours‘ steht – danke Ozzy Osbourne, ich habe so eins selbst gekauft – und du kommst dann zurück, ist das Bockmist. Wenn du dann sagst, du setzt dich zur Ruhe, nehmen die Leute es nicht ernst. Es ist wie ein Witz.

Eine Ausnahme macht Snider aber im Fall von Rage Against The Machine:

Rage Against The Machine hatten sich getrennt, das ist kein Ruhestand. Sie haben sich getrennt und wiedervereint. Und das ist großartig.

Das Problem sei dem Sänger zufolge die Tatsache, dass einige Musiker keinen Plan B neben der Musik hätten. Dementsprechend hätten sie ohne Auftritte auch keine Karriere mehr. Snider selbst hat sich aus diesem Grund mehr als nur ein zweites Standbein aufgebaut:

Ich habe so viele Dinge gemacht: [...] ich habe inzwischen 30 Jahre Radio gemacht. Synchronsprecher-Arbeit. Ich schauspielere, schreibe Drehbücher, werde Regie bei meinen zwei ersten Filmen führen. Eigentlich sollte ich im Mai schon drehen, aber COVID-19 hat das verhindert. Gerade habe ich meinen ersten Roman fertiggestellt.

Erst jetzt, in der späten Phase seines Lebens, habe er nicht nur seine Stimme gefunden, sondern auch seinen Platz in der Metal-Gemeinschaft.

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