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Musikreport

The Flaming Lips stecken Konzert-Besucher in Plastikkugeln!

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Die Band hatte beim ersten Versuch des neuen Showkonzept sichtlich Spaß und könnte eine ganze Space Bubble Tour folgen lassen.

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Die Corona-Fallzahlen steigen weiter an und werden wohl auch in naher Zukunft weitere Einschränkungen zur Folge haben. Darunter zu leiden hat natürlich auch wieder die Veranstaltungsbranche, welche nach den letzten Monaten bereits stark gebeutelt ist. Bei einem Konzert in Oklahoma City haben die Flaming Lips nun ein Konzept getestet, welches Konzerte auf eine nie dagewesene Art und Weise ermöglichen könnte:
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Yessss!!! Last night at @criterionokc !!! Thank you

Ein Beitrag geteilt von Wayne Coyne (@waynecoyne5) am

 

Insgesamt 100 Fans durften Frontmann Wayne Coyne im “Criterion”, wo normalerweise bis zu 4.000 Zuschauer Platz finden, bejubeln. Gemeinsam mit seiner Band gab er je zweimal einen Dance Remix von “Assassins of Youth”, sowie die Single “Brother Eye” aus ihrem neuen Album “American Head” zum besten. Diese Gelegenheit nutzten die Flaming Lips auch gleich, um ein Musikvideo zu drehen. Das Experiment kam bei den Fan sichtlich gut an, in den sozialen Netzwerken reagierten die Anhänger der Gruppe überwiegend mit Begeisterung auf die Show. Und dieses Konzert soll erst der Anfang gewesen sein, wie Frontmann Coyle gegenüber “Brooklyn Vegan” verriet:

Es klingt absurd, aber es wird langsam ernst und real. Wir werden langsam damit fertig, tatsächlich eine Show auf die Beine zu stellen, bei der drei Leute in jeder Blase sein werden und wir spielen vielleicht zwei Shows pro Nacht und bekommen jedes Mal ein großes Publikum. Es ist mit Sicherheit eine bizarre Situation und ich schlage nicht vor, dass das eine Lösung für die ganze Welt ist. Ich sage nur, dass die Flaming Lips es so probieren können und wenn du unsere Musik magst, kannst du kommen und uns sehen. Du wirst halt in einer von diesen Space Bubbles stehen müssen, aber vielleicht ist das was Gutes. Vielleicht ist das mal was anderes.

Die Veranstalter haben auch außerhalb der Bubbles für einen geregelten und corona-sicheren Ablauf gesorgt. So mussten die Zuschauer Masken tragen und 6 Fuß (ca. 1,80 Meter) Abstand halten, sobald sie die Blasen verlassen hatten:
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ein Beitrag geteilt von Wayne Coyne (@waynecoyne5) am


Rammstein-Frontmann Till Lindemann hatte bereits im März die Idee, in einer Plastikkugel zu performen. Vielleicht haben sich die Flaming Lips ja vom Schwermetaller inspirieren lassen und sein Konzept weiterentwickelt.

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