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Musikreport

John Fogerty veröffentlicht „Weeping In The Promised Land“!

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Auf der neuen Single widmet sich der 75-Jährige den turbulenten vergangenen Monaten in den Vereinigten Staaten von Amerika und vergleicht Donald Trump dabei mit einem planlosen Pharaoh.

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Der ehemalige Creedence Clearwater Revival Frontmann John Fogerty hat sich mit seiner neuen Single “Weeping In The Promised Land” zurückgemeldet. In der politischen Ballade lässt der Musiker die vergangenen Monate in den USA Revue passieren. Diese waren geprägt von der COVID-19-Pandemie, Rassismus Debatten und politischen Spannungen:

 

In der ersten Strophe widmet sich Fogerty der Corona-Krise und teilt dabei vermutlich auch gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump aus. Die Rede ist hier nämlich von einem planlosen Pharao, der einen Medizinmann anbrüllt - wohl eine Anspielung darauf, dass Trump die Warnungen von Wissenschaftlern und Ärzten im Bezug auf Corona-Risiken häufig ignoriert.

Dass Fogerty nicht gerade ein Trump-Sympathisant ist, war schon vorher bekannt. Nachdem der US-Präsident bei einer Massenveranstaltung in Michigan den Creedence-Clearwater-Revival-Song „Fortunate Son“  - ein Anti-Kriegsstück - spielen ließ, antwortete der Musiker mit rechtlichen Schritten. Trump hatte nämlich keine Erlaubnis, das Stück für seinen Wahlkampf einzusetzen. Fogerty’s Unterlassungserklärung blieb jedoch ohne Wirkung.
 

 
In Anspielung auf den Mord am Afroamerikaner George Floyd durch Polizisten im Mai 2020 und den damit verbundenen “Black Lives Matter”-Protesten singt Fogerty unter anderem:
 

Sie sind draußen in den Straßen, mit ihrem Knie auf deinem Nacken. All die Menschen schreien deine letzten Worte “I Can’t Breathe” [“Ich bekomme keine Luft”]. Und der weiße Richter sagt nur “Hier gab es heute kein Verbrechen”.

Wir können gespannt sein, ob auf die politische Nummer auch ein neues Album folgen wird. Das letzte Solo-Album von John Fogerty, “Wrote a Song for Everyone”, ist 2013 erschienen. Ende 2020 wagte er sich aber gemeinsam mit seinen Kindern an vier Tracks seiner Band Creedence Clearwater Revival und sechs Songs aus seiner Solokarriere. Die Neuinterpretationen veröffentlichten die Fogertys dann unter dem Namen “Fogerty’s Factory”.

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